Der OOE-Cup startete in seine 31. Saison, hier Manuel ForstenlechnerNach einer ausgiebigen Winterpause startete nun auch der OÖ-Cup in seine bereits 31te Saison. Der Veranstalter MSC Pyhrn-Priel (früher MSC Rosenau) lockte mit einer 1.200m langen Strecke nicht nur Starter aus Oberösterreich in die gleichnamige Region Pyhrn Priel.  Man konnte sich über insgesamt 82 Nennungen freuen.



Die erste Meisterschaft des Renntages war der Twingo Cup, welcher 2017 bereits in seine 2te Saison startete. Mit 19 Startern hat sich dieser mittlerweile zur stärksten Klasse im OÖ-Cup entwickelt.

Günter Kuchta (ARBÖ Kronstorf) konnte am Ende alle 18 Konkurrenten hinter sich lassen und schaffte es den Twingo Cup an diesem Tag für sich zu entscheiden. Christian Fesl vom Triple X Racing wurde 2ter. Helmut Tremetsberger schafft es auf Platz 3. Rene Degenfellner - Slalomsport am LimitRene Degenfellner - Slalomsport am Limit

In der Division 1 Klasse 1 bis 1400ccm fuhren am Ende nur 2 Wagen in die Wertung. Gerald Lainerberger  musste nach einem Ausrutscher mit seinem Mitsubishi Colt den Wagen für dieses Wochenende erstmals stehen lassen. Platz 1 ging an Rene Aichgruber auf Peugeot 106 Rallye vor dem Lokal-Matador Harald Kern auf einem Suzuki Swift GTi.

Die Klasse 2 bis 1600ccm konnte wiedermal einen japanischen Doppelsieg vermelden. Walter Wimmer vom MIC Uttendorf  holte sich mit seinem Vtec Civic den ersten Platz vor Nico Hackl auf einem Suzuki Swift Sport. Platz 3 ging an Werner Himsl auf Ford Fiesta Sport.

In der Klasse 3 bis 2000ccm schaffte ein Golf 3 GTI nicht nur den Klassensieg, er fuhr auch die drittschnellste Zeit in der Division 1. Rene Degenfellner vom MSC Haag, konnte das überwiegend französische Jagdgeschwader souverän hinter sich lassen. Der Triple X Pilot Christian Fesl musste sich am Ende mit einem knappen 2ten Platz begnügen. Trotzdem durfte sich Fesl am Ende über die tagesschnellste Zeit in der Division 1 freuen. Norbert Forster am Clio Williams wurde 3ter.

Die aktuell stärkste Klasse in der Division 1 ist die Klasse 4 über 2000ccm. Insgesamt starteten 10 Piloten/innen in dieser Klasse. Gejagt von 2 Ford Focus RS mit der mehr als 2,5fachen Motorleistung gelang es Bettina Forster auf Renault R5 Turbo durch besondere fahrerische Leistung trotzdem den ersten Platz einzusacken. Ihre gute Performance spiegelt sich auch in der zweitschnellsten Tageszeit der Division 1 wieder.  Der zweitplatzierte Focus RS wurde gelenkt von Matthias Dilly, der sich diese Waffe es vor kurzem gegönnt hat. Der Sieger aus der Saison 2016, Dieter Lapusch, musste sich an diesem Tage auf Grund ärgerlicher Hutfehler mit Platz 3 begnügen.

Die Division 2 Klasse 5 bot den Fans eine Show der besonderen Art. Der Innocenti Mini von Matthias Auinger war mit Sicherheit eines der spektakulärsten Fahrzeuge des Tages. Die Performance diese Wagen in Verbindung mit dem perfekt harmonierenden Auinger am Steuer, lässt jedes Slalom-Herz höher schlagen. Belohnt wurde die Leistung mit einem Sieg in der Klasse 5, sowie der Tagesschnellsten Zeit in der Division 2. Rene Aichgruber auf Platz 2 (Peugeot 106 Rallye) und Harald Kern (Suzuki Swift GTi)vom MSC Pyhrn-Priel auf Platz 3, hatten da um Häuserlängen das Nachsehen und mussten sich Auinger neidlos geschlagen geben.
Erfolgreich für das ARBÖ Team Steyr - Gerhard KronsteinerErfolgreich für das ARBÖ Team Steyr - Gerhard KronsteinerIn der Klasse 6 durften die Zuseher ebenfalls ein ähnliches Szenario erleben. Gegen den Simca Rallye3 von Gerhard Kronsteiner (Arbö Team Steyr) war der Mitsubishi Colt vom Junior Racing Team leider auch ziemlich unterlegen. Seine schnellste Zeit war am Ende sogar die drittschnellste der Division 2. Beim internen Fight der beiden Team Kollegen am selben Wagen, konnte sich Phillip Raab letztendlich Platz 2 sichern. 3ter wurde Phillip Gärtner.
In der Klasse 7 konnte sich gleiches mit gleichem messen und nicht nur die Zuseher kamen voll und ganz auf ihre Kosten. Platz 1 ging am Ende an Patrick Wendolsky auf VW Golf 1 GTI, vor Georg Schlader vom MSC Pyhrn-Priel auf Peugeot 205 Gti. 3ter wurde Franz Wirleitner vom Arbö Team Steyr, ebenfalls auf einem Golf 1 GTI.
Auch in der Klasse 8 war es spannend wie eh und je. Der Opel Kadett C GT/E der Gebrüder Huemer scheint dieses Jahr perfekt zu laufen. Das unterstreicht nicht nur der Doppelsieg, sondern auch die zweitschnellste Zeit  des Tages in der Division 2 des Klassensiegers Patrick Huemer. Sein Bruder Hannes wurde zweiter. Platz 3 ging an diesem Tag an Herbert Perwein vom Drift Team Pongau auf einem VW Käfer.

Die neue Serienklasse (Klasse 12) startete nach Vorbild der Slalom ÖM in der Division 3 erstmals als Sammelklasse ab 0ccm. Rang 1 ging dort an Dieter Lapusch auf seinem Ford Focus RS. Auf Platz 2 Richard Dicketmüller (Twingo RS) vom PSV-Linz vor Richard Reisenberger (PSV-Wien) auf einem Mini John Cooper Works.
Nach einer kurzen Pause 2016 meldete sich Martin Bointner zurück in der Klasse 9 für verbesserte Sportfahrzeuge und gewann auf seiner Lotus Elise, mit der drittschnellsten Zeit des Tages in der Division 3, vor Willi Oberauer (Drift Team Pongau) auf einem BMW M3 Compact. Platz 3 holte sich Hermann Leitinger auf einem BMW 120d.
Die Klasse 10 für Rennfahrzeuge wurde von Matthias Auinger auf seinem Innocenti Mini dominiert. Neben dem Klassensieg schaffte er auch noch die tagesschnellste Zeit in der Division 3. Herbert Perwein auf seinem VW Käfer belegte Platz 2, sehr zum Ärger von Georg Schlader vom MSC Pyhrn-Priel, der 3 Strafsekunden durch einen Hut in der Wertung bekam, und sich deshalb mit Platz 3 begnügen musste.
In der Klasse 11 war ein Formelfahrzeug am Start. Gelenkt wurde es von Florian Mauhart vom MC Laarkirchen. Mit seinem Formel Arcobaleno erreichte er am Ende sogar die zweitschnellste Zeit des Tages in der Division 3.

Durch die Länger der Strecke und der großen Anzahl der Starter dauerte die Veranstaltung bis am späten Abend. Gut das es im Sommer lange hell bleibt und nichts mehr zusammengeräumt werden musste. Der zweite Lauf zum 31ten OÖ-Cup sollte bereits am nächsten Tag am selben Platz ausgetragen werden.


Nachbericht Lauf 2

Nach dem ereignisreichen und langen Vortag wurde man am Sonntag mit einer kürzeren und geänderten Streckenführung überrascht. Obwohl der Streckenverlauf bereits im Vorfeld bekannt war, wurden diverse Passagen am Morgen etwas entschärft um Chancengleichheit für alle Fahrzeuge zu gewähren. Immerhin 59 Nennungen sind für einen Muttertag durchaus befriedigend und machten den 2ten Tag des Pyhrn-Priel Raceweekends zu einem vollen Erfolg.
Im Twingo-Cup bewiesen die 17 Starter den Zuseher, dass ein Twingo durchaus ein Rennwagen ist, wenn man sich nur traut ihn richtig zu fahren.  Christian Fesl vom Trible X Racing machte es richtig und wurde am Ende mit dem ersten Platz belohnt. Günter Kuchta, der Sieger des Vortags, wurde zweiter und konnte Mario Perner vom FTP-Team Steyr mit einer schwachen Sekunde, in der Gesamtzeit, hinter sich lassen.
In der Division 1 Klasse 1 bis 1400ccm gewann unter 2 Startern Rene Aichgruber auf Peugeot 106 Rallye vor Harald Kern vom MSC Pyhrn-Priel auf seinem Suzuki Swift GTi. Bettina ForsterBettina Forster
Klasse 2 bis 1600ccm wurde, wie bereits am Vortag, wieder von Walter Wimmer (MIC Uttendorf) auf seinem schnellen Civic Vtec dominiert. Auch Nico Hackl konnte seinen 2ten Platz des Vortags, mit seinem Suzuki Swift Sport, souverän gegen Werner Himsl auf Ford Fiesta Sport verteidigen.
Unter den Startern der Klasse 3 wurde die Karten am Sonntag neu gemischt. Platz 1 ging an Christian Kitzler vom SK Vöest auf seinem Mazda RX8. Seine Performance reichte am Ende sogar für die zweitschnellste Zeit des Tages. Norbert Forster schaffte es mit seinem Clio Williams, den Samstags-Sieger, Rene Degenfellner vom MSC Haag auf Platz 3 zu verdrängen.
Auch in der Klasse 4 führte der abgeänderte Kurs zu einem veränderten Ergebnis. Dieter Lapusch schaffte es nicht nur auf den ersten Platz, er meißelte auch die tagesschnellste Zeit der Division 1 in den porösen Asphalt des mittlerweile legendären Parkplatzes der Wurzeralm Seilbahnen. Matthias Dilly konnte seinen 2ten Platz des Vortags verteidigen und fuhr sogar die drittschnellste Zeit des Tages. Auf Platz 3 landete am Ende Bettina Forster. Diese Klasse gestaltet sich schon jetzt sehr spannend. Wir können uns dort sicher noch auf einige harte Kämpfe freuen.
In der Division 2 Klasse 5 schaffte es Rene Aichgruber vor Harald Kern (MSC Pyhrn-Priel) trotz einem spektakulären Ausflug ins Grüne auf den ersten Platz. Zum Glück hat sein Peugeot 106 Rallye diesen Ausrutscher ohne gröberer Schäden überstanden. Platz 3 ging an Simone Maderthaner auf einem Renault Twingo.
Auch in der Klasse 6 bis 1600ccm kann man eine Wiederholung des Samstags vermelden. Gerhard Kronsteiner konnte den technischen Defekt des Vortags zeitgerecht beheben und auch am Sonntag  wieder die Klasse für sich entscheiden. Zweiter wurde Philipp Raab vor seinem Club-Kollegen Philipp Gärtner vom Junior Racing Team auf Mitsubishi Colt.
Unter den drei Startern in der Klasse 7 bis 2000ccm gelang es Patrick Wendolsky vor Franz Wirleitner (Arbö-Team Steyr) auch noch die Tagesschnellste Zeit in der Division 2 zu fahren. Die zweitschnellste Zeit fuhr Franz Wirleitner. Beide unterwegs auf einem VW Golf 1 GTI. 3ter wurde Georg Schlader vom MSC Pyhrn-Priel auf einem Peugeot 205 GTI.
In der Klasse 8 gewann Manuel Forstenlechner auf einem Golf 3 G60 vor den Gebrüdern Huemer auf einem Opel Kadett C GT/E. Im ewigen Bruder-Duell fuhr Patrick Huemer auf Platz 2, Hannes Huemer wurde 3ter. Manuel Forstenlechner fuhr zusätzlich zum Klassensieg auch die drittschnellste Zeit des Tages in der Division 2.

Doppelsieg für Dieter LapuschDoppelsieg für Dieter LapuschDer Sieg in der Klasse 12 für Serienfahrzeuge ging auch an diesem Tag wieder an Dieter Lapusch. Platz 2 konnte sich Harald Kern (MSC Pyhrn-Priel) auf einem BMW 530xd vor Jürgen Hrubant vom MSC Haag auf einem Trabant sichern. Lapuschs schnellste Zeit, reichte am Ende für Platz 3 beim Tagessieg Division 3.
In der Klasse 9 fuhr Martin Bointner nicht nur der Konkurrenz davon, er schaffte es außerdem, mit einem straßenzugelassenen Wagen, die schnellste Zeit der Tages in der Division 3 zu fahren. Fabelhafter 2ter wurde Alexander Schwaiger auf seinem schwarzen Kompressor MX5. Platz 3 ging an Stefan Promok vom Drift Team Pongau.
Klasse 10 Rennfahrzeuge: Unter den zwei Startern schaffte Georg Schlader (Peugeot 205 GTI / MSC Pyhrn-Priel) den Platz 2 um den Divisionssieg und gewann die Klasse vor Christian Kellermayr von KC Motorsport auf einem Fiat Uno BI Moto Turbo.
Wir freuen uns schon auf den 3ten Lauf am 11.06.2017. Der wird vom SK-Vöest am Vöestalpine LKW Terminal in der Gaisbergerstraße ausgetragen und freut sich bei Motorsportfans aus ganz Österreich bekanntlicherweise sehr großer Beliebtheit. 

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