Knobloch / Rausch - Freude über Europa-Premiere des SUbaru WRX STI 2017 - Foto: Robert MayDer erste SUBARU Impreza WRX STI im Rallye-Trimm erlebt bei der derzeit stattfindenden Rebenland-Rallye seine Europapremiere. Günther Knobloch / Jürgen Rausch starten mit ihm für das Bamminger-Contiger Rallye Team.

Der neue SUBARU Impreza WRX STI wurde am Freitag dem 20. Jänner beim Subaru-Spezialisten Bamminger in Sattledt angeliefert. Klar war bereits zu dem Zeitpunkt, dass der Subaru in genau 8 Wochen unter dem Bewerber „BAMMINGER-CONTIGER Rallye Team“ mit der Fahrerpaarung Günther Knobloch / Jürgen Rausch bei der Rallye Rebenland über die Startrampe rollen sollte. Viele Rallye-Insider schüttelten bei dem Zeitplan verwundert den Kopf.

Das Motorsport erfahrene Team rund um Rallye-Veteranen und Firmenchef Harald Bamminger und den Subaru-Spezialisten Walter Hartleitner nahm die Herausforderung jedoch an. Am Programm stand zuerst das „strippen“ bis zur Rohkarosse, dann das einschweißen eines Überrollkäfigs nach FIA-Standard, der komplette Wideraufbau des WRX nach dem neuen seriennahen M1-Reglement inklusive aller sicherheitsrelevanten Features nach FIA-Vorgaben. Darüber hinaus mussten alle performancerelevanten Bauteile wie Fahrwerk, Performance-Bremsanlage und die hydraulische Handbremse verbaut werden - das ABS-System und aller weiteren für den Rallyeeinsatz nicht benötigten elektronischen Bauteile und Kabeln mussten entfernt werden. Darüber hinaus zig weiterer Details die für den Motorsporteinsatz notwendig oder hilfreich sind – ganz wesentlich dabei die Entwicklung einer eigenen Auspuffanlage von der weststeirischen Edelschmiede REMUS, die sowohl in Sachen Leistung als auch in Punkto Sound einen wesentlichen Beitrag zur Performanceoptimierung im Rahmen des eng gesteckten Reglements für seriennahe Fahrzeuge mit sich bringt.  Europapremiere des neuen SUBARU Impreza WRX STI im Rallye-Trimm bei der Rebenland-Rallye<br>Foto: Robert MayEuropapremiere des neuen SUBARU Impreza WRX STI im Rallye-Trimm bei der Rebenland-Rallye
Foto: Robert May


Auf internationale Erfahrungen konnte dabei nur sehr eingeschränkt zurück gegriffen werden – schließlich läuft in ganz Europa noch kein einziger Subaru WRX STI 2,5 im Rallyesport. Lediglich in England wurde bereits ein FIA-homologiertes Modell des WRX aus Japan mit einem in Österreich nicht käuflich erhältlichen 2 Liter Boxermotor vorbereitet, zumindest in einigen Bereichen waren dadurch jedoch Anhaltspunkte vorhanden.
Der erste Test stand vergangen Samstag im Rahmen des M1-Testtages im PS-Center Greinbach am Programm. Dieser lief erstaunlich problemlos über die Bühne – das spricht einerseits für die perfekte Arbeit der Bamminger-Truppe, andererseits aber auch für die Vorteile des seriennahen M1-Reglements, das in Punkto Motor, Motorelektronik und Antriebsstrang keine Änderungen zulässt. Die letzten 4 Tage nach dem Test nutzte das Team noch für einen finalen Check, ein paar Detailupdates die sich aus dem ersten Test ergeben hatte, die Motorsport Zulassung und die Beklebung des Fahrzeugs mit den Sponsoren, die diesen Einsatz überhaupt erst möglich machen.

Günther Knobloch: „Für mich geht 2017 ein Traum in Erfüllung, an dem ich seit meiner ersten Rallye im Sommer 2014 gearbeitet habe. Nach Abschluss meiner Motorrad Rennsport Karriere wollte ich immer für ein professionelles Team im Rallyesport starten, und eine möglichst vollständige Saison im Rahmen der österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft in Angriff nehmen. Die Rahmenbedingungen im Rallyeteam rund um die Familie Bamminger könnten besser nicht sein – viel Herzblut, viel Erfahrung und der neue SUBARU WRX der extrem vielversprechend ist und vom ersten Meter an mächtig Spaß macht. Meinen langjährigen Sponsor CONTIGER konnte ich auch einbringen - einfach genial. Nach nur 10 Rallyes für ein Team starten zu dürfen, das schon Rekordstaatsmeister Raimund Baumschlager zu Siegen und einem Vizestaatsmeister Titel verhelfen konnte freut mich sehr und macht mich natürlich auch stolz. Ich hoffe, dass Jürgen und ich das Vertrauen mit einigen tollen Erfolgen in der ORC und der M1-Rallye-Masters rechtfertigen können - und natürlich auch, dass wir gemeinsam viele tolle Momente in diesem wunderschönen Sport erleben können.“

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