Vorzeitiges Ende des Saison-Auftakts für Hermann Neubauer - Foto: Dominik FesslTrotz Problemen mit der Technik konnten Hermann Neubauer/BErnhard Ettel bis zur SP 13 die Führung bei der Rebenland-Rallye behaupten. Ein ungewohnter Ausrutscher beendete dann jedoch den Saison-Auftakt des Rallye-Staatsmeisters.

 

„Alles zusammen ein Scheiß“ – viel ehrlicher hätte das Fazit von Hermann Neubauer, unmittelbar nach seinem Ausfall bei der Rebenland Rallye, nicht ausfallen können. Bis zur elften Sonderprüfung hatte der regierende österreichische Rallye-Staatsmeister dem Saison-Auftakt seinen Stempel aufgedrückt, sieben von elf möglichen SP-Bestzeiten sprechen da eine eindeutige Sprache. Doch die 31,1 Sekunden Vorsprung auf seinen ersten Verfolger, Marken-Kollegen Gerwald Grössing, täuschten ein wenig über den für Neubauer problematischen Start hinweg. Bis zur SP 13 konnte Hermann Neubauer die Führung behaupten<br>Foto: Harald IllmerBis zur SP 13 konnte Hermann Neubauer die Führung behaupten
Foto: Harald Illmer


Trotz penibelster Vorbereitung des Ford Fiesta WRC durch das ZM Racing Team gab es von der ersten Sonderprüfung an Probleme mit der Wasserpumpe, teilweise kletterte die Motortemperatur schon nach wenigen Kilometern in den kritischen Bereich. Solcherart „schaumgebremst“ unterwegs, konnten Hermann Neubauer/Bernhard Ettel die erste Etappe dennoch als Führende beenden. Und nachdem das Duo am Vormittag der zweiten Etappe trotz aller Schwierigkeiten den Vorsprung auf die Mitbewerber vergrößern konnte, kam das Aus auf der „verflixten“ 13. Sonderprüfung – Nomen est omen – dann völlig überraschend.

„Ich hatte links hinten einen schleichenden Plattfuß, mir ist das Auto schon in den Kurven davor extrem quer gegange und ich hatte große Mühe, halbwegs auf der Linie zu bleiben“, rekapitulierte Hermann Neubauer seinen Ausfall: „Und dann habe ich das Heck in dieser einen Kurve komplett verloren, die Böschung touchiert und das Hinterrad beschädigt. Kein riesiger Schaden, aber genug, um die Rallye nicht mehr fortsetzen zu können. Das Ergebnis wäre zwar ohnehin weg gewesen, denn wir hätten noch auf der Prüfung den Reifen wechseln müssen. Trotzdem ist es eine große Enttäuschung. Die Rallye ist von Anfang an nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Es tut mir vor allem für das Team leid, das wie immer eine perfekte Arbeit abgeliefert und das Auto am Leben gehalten hat. Am Ende war es zu hundert Prozent mein Fehler, geht voll auf meine Kappe. Ich hoffe, dass ich damit mein Pech für diese Saison aufgebraucht habe.“

 

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