Der Kampf um die Millisekunden – die Faszination Formel 1Jedes Rennwochenende fiebern Millionen Rennsportbegeisterte mit ihren Teams und Rennfahrern. Ob auf dem Kurs von Singapur oder in Abu Dhabi, die Saison der Formel 1 ist weltweit ein besonderes Ereignis.

Dabei sind die Teams auf jeder Rennstrecke anders gefordert, um dem Rennfahrer das optimal eingestellte Fahrzeug zur Verfügung stellen zu können.

Seit 2014 dürfen in der Formel 1 nur noch V6 Turbomotoren mit 1,6 Liter Hubraum verwendet werden, die höchstens 105 kg Kraftstoff pro Rennen verbrauchen. Nur eine handvoll von Motorenherstellern, wie Ferrari, Renault und Honda, stellen diese Motoren her. BMW schaffte es schon 1986 einen Vierzylinder Motor mit 1430 PS für die Formel 1 zu fertigen. Durch das Reglement sind die Leistungen der Motoren in der aktuellen Rennsaison aber auf 1000 PS begrenzt, das lässt den Konstrukteuren keine Möglichkeit mehr, sich durch die Motorentechnik einen Vorteil zu verschaffen. Auch bei den Reifen bleibt keine große Auswahl mehr, Pirelli stellt allen Teams die Reifen zur Verfügung. Die Teams haben nur noch die Auswahl zwischen harten, mittleren und weichen Mischungen. Jedes Rennwochenende fiebern Millionen Rennsportbegeisterte mit ihren Teams und Rennfahrern. Ob auf dem Kurs von Singapur oder in Abu Dhabi, die Saison der Formel 1 ist weltweit ein besonderes Ereignis.Jedes Rennwochenende fiebern Millionen Rennsportbegeisterte mit ihren Teams und Rennfahrern. Ob auf dem Kurs von Singapur oder in Abu Dhabi, die Saison der Formel 1 ist weltweit ein besonderes Ereignis.
"Formula Pretty" - "Kroiz via Flickr (CC BY-ND 2.0)


Also können sich die Rennfahrställe nur noch auf die Konstruktionsvorteile konzentrieren. Die Fahrzeuge dürfen jetzt 722 kg wiegen und dürfen jetzt erstmals 2 Meter breit sein. Das ist ein großer Sprung von der vormals 1,6 Meter erlaubten Breite. Für die Konstruktionsteams eine bedeutende Änderung, da jetzt ganz andere Konditionen und Fahreigenschaften erreicht werden können. Da auch in dieser Saison die Flügel grösser werden können, sind ganz neue Konstruktionsformen möglich. Jede noch so kleine aerodynamische Änderung wird im Windkanal und bei den Rennen erprobt, der Kampf um die Millisekunde, die den Gewinn bedeuten kann. Erfolgreiche Änderungen finden dann auch meistens in anderen Sportwagenentwicklungen Platz, bei denen ebenfalls der aerodynamische Vorteil ausgenutzt werden kann. Letztendlich profitiert der ganze Motorsport von den Entwicklungen, die sich in der Königsklasse des Motorsports durchsetzen.

Für die Fans sind die Regeländerungen ein Leckerbissen. Jede noch so kleine Veränderung an den Fahrzeugen wird beobachtet und die Konsequenzen auf der Rennstrecke diskutiert. Sobald Veränderungen an den Fahrzeugen erkannt werden, sind die Wettquoten auf bet365 ein sicherer Anzeiger für die Meinung der Fans, ob sie ausschlaggebend für den Erfolg sein können. Sie muss sich ja nicht nur als vorteilhaft für eine Rennstrecke herausstellen, auf allen 20 Strecken der Saison muss sie sich beweisen.  Die Formel 1 hat schon viele eigenartige Entwürfe hervorgebracht, wie den Tyrrell Ford mit sechs Rädern und den Staubsauger Brabhams, mit dem Niki Lauda 1978 in Anderstorp ein Rennen gewann. Die aktuellen Veränderungen werden in der Zeit der Computersimulationen und des engen Regelwerks nicht mehr so spektakulär ausfallen, bieten aber immer noch genügend Potential, um die Fangemeinschaft zu faszinieren.

Dabei fallen die Spoiler an den Seiten der Rennwagen in der aktuellen Saison besonders auf. Bei dem Haas VF-17 wurden auffällige Spoiler an der Seite der Fahrerkabine angebracht, die das Fahrzeug stabilisieren sollen. Auch die Frontspoiler Konstruktionen, die wie zum Beispiel bei dem Williams FW 40 Wabenartig aufgebaut wurden, bieten noch viele Überraschungen für die laufende Saison und für die neuen Modelle der nächsten.

 

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