Sascha Halek nicht wirklich glücklich nach den Rennen in BrnoDas erste Wochenende der KTM X-BOW Battle ist zu Ende. Es gibt einiges aufzuräumen für ZaWotec. Sascha Halek konnte im Endurance Rennen nur durch eine Fehlentscheidung gestoppt werden, Sebastian Daum fuhr erstmals aufs Podium.

 

Nach den ersten Trainingssessions schienen der Speed und die Performances zu stimmen. Das Team arbeitete mit den Fahrern intensiv an den Daten und man konnte einiges aussortieren. Reini Kofler, Werksfahrer von KTM war hier natürlich das Maß aller Dinge.

Der Zeitplan lies hier keine Fehler zu, da dieser sehr extrem gesteckt war. Man gab sein Bestes um das größtmöglichste aus den Trainings für das erste Quali mitzunehmen.

Am Nachmittag ging es ins erste Quali. Leider konnte man die Erfahrungen aus den Trainingssessions nicht umsetzen und unsere Fahrer landeten auf P5 (Sebastian Daum #31) und P6 (Sascha Halek #32). Hier fehlte Einiges auf die Spitze. Nach einer intensiven Datenanalyse war das Manko gefunden. Sascha Halek - KTM X-Bow GT4Sascha Halek - KTM X-Bow GT4
Foto: Ernst Gruber/Agentur Autosport.at


Rennen 1 verlief dann deutlich besser und unsere Jungs konnten mit den Zeiten der Spitze mithalten. Leider hatte Sebastian Daum eine Startkollision und landete in der Streckenbegrenzung. Der KTM X-BOW GT4 war erheblich beschädigt, was eine Nachtschicht für das Team bedeutete.  Für Sascha Halek lief es umso besser, Sascha konnte durch seinen Speed und die Performance den ersten Podestplatz mit  P3 der Saison erkämpfen.

Quali 2 und Endurance Quali wurden zum Krimi. In beiden Sessions purzelten die Zeiten. Im zweiten Quali waren wir bei der Musik. Halek erfuhr P5 und Daum P7, wobei hier auf die Spitze nicht mal eine Sekunde fehlte, was unterm Strich eine deutliche Steigerung zum Quali 1 bedeutet. Im Endurance Quali konnten beide Piloten endlich Ihr Potenzial und ihren Speed zeigen. Halek fuhr von 35 Fahrzeugen auf den sensationellen 3ten Platz und Daum belegte P8. Der Lohn für eine harte Nacht.

Rennen 2: Beide Fahrzeuge kamen unbeschadet durch die erste Kurve. Halek war dicht an Fass dran, konnte jedoch schwer überholen, da der KTM X-BOW GT4 von Fass auf der Geraden eindeutig einen Top Speed Vorteil hatte. In den selektiven Abschnitten konnte sich Halek an Fass herankämpfen und startete einen Überholversuch, leider lenkte Fass ein und touchierte Halek, für Halek war das Rennen vorbei, da die Spurstange gebrochen war.  Daum war weiterhin im Rennen und konnte mit seinen noch jungen Jahren und in der ersten Saison zeigen wozu er fähig war. Am Ende landete Daum verdient auf seinen ersten Podestplatz mit P3.

Sebastian Daum fuhr im 2. Rennen mit Platz 3 seinen ersten Podiumsplatz einSebastian Daum fuhr im 2. Rennen mit Platz 3 seinen ersten Podiumsplatz ein
Foto: Ernst Gruber/Agentur Autosport.at
Endurance Rennen: Das Chaos beherrschte das Endurance Rennen mit 31 Startern. Laut Zeitplan fuhr man aus der Box zur Startaufstellung. Dort angekommen hieß es von einem Streckenposten „Leider zu spät, Start von ganz hinten“. Fragende Blicke über den Köpfen von ZaWotec. Jedoch ging es nicht nur ZaWotec so, auch andere Teams waren nicht rechtzeitig in der Startaufstellung. Auch war die Startaufstellung völlig durcheinander. Fahrzeuge waren falsch eingereiht usw... Somit starteten unsere Fahrer von den letzten Startplätzen, was sich jedoch als Vorteil herausstellte. Nach dem Start und einigen Runden waren beide Piloten in den Top 15 des Feldes. Safety Car Phase ab Minute 25, was ZaWotec aber in die Hände spielte. Durch eine taktische Meisterleistung holte man beide Autos frühzeitig zum Pflicht-Boxenstopp rein.

Nach dem Stopp war man mit beiden Autos in den Top 5 und Top 10. Halek erkämpfte sich die Führung. Daum fuhr einige Plätze dahinter und mit einigen Top-Überholmanövern auf P7. Zum Schluss hin wurde es nochmal spannend. Es folgte die zweite Safety Car Phase. Halek führte dorthin schon das Rennen an, jedoch wurde hier vom Safety Car nicht das Führungsfahrzeug, sondern ein langsames vor Halek fahrendes Auto eingefangen, auch wurden keine Andeutungen gemacht, das langsame Fahrzeug vorbei zu winken, um das Führungsfahrzeug hinter dem Safety Car zu positionieren. Was ja unserer Auffassung nach und wir denken auch der FIA eine eindeutige Sache sein sollte. Haleks Verfolger konnten durch das SC aufschließen und waren dicht hinter Halek. Die Uhr zeigte noch 1 Minute an. Eigentlich rechnete man zu dieser Zeit mit keinem ReStart, eher dass man die letzte Runde hinter dem SC zu Ende fahren würde, jedoch falsch gedacht. Die Rennleitung entschied sich für einen ReStart. Halek und sein Verfolger überholten das falsch platzierte Fahrzeug nach dem ReStart. Halek fuhr auf Platz 1 über die Ziellinie, dicht gefolgt von KOX. Das Team freute sich über den Sieg nur kurz. Entscheidung der Rennleitung: 30 Sekunden Strafe für Halek, weil er das falsch platzierte Fahrzeug überholt hatte. Sein Verfolger, der auch dicht hinter Halek das Fahrzeug überholte, blieb unbestraft. Somit landete Halek auf P4.

Daum hingegen konnte hier ohne große Probleme durchs Feld pflügen. Er konnte mit jedem Meter mehr und mehr Erfahrungen sammeln. Er zeigte einige Manöver die sich sehen lassen konnten. Am Ende wurde Daum mit einem sensationellen 7ten Platz belohnt.

Resümee: Ein nicht ganz optimales Rennwochenende ging zu Ende. Es gibt einiges aufzuarbeiten für alle Beteiligten. Jedoch gibt man einen Brief auf. Zum Red Bull Ring werden wir wieder in alter Stärke antreten und dann werden wir auch hoffentlich beim TOP SPEED mit unseren Autos mithalten können.  Race On.

 

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