Alle 24h-Favoritenteams sind beim 24h-Qualirennen im Starterfeld vertretenBeim ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen haben die Teams eine letzte Testmöglichkeit unter Einsatzbedingungen, ein spannender Prolog für das Rennen des Jahres weclhes von RTL Nitro 26 Stunden live übertragen wird.

 

Das ADAC Zurich 24h-Rennen am Himmelfahrts-Wochenende (25. – 28. Mai) wird das Rennen des Jahres auf der Nürburgring-Nordschleife. Den ersten Blick auf die Hauptdarsteller des Endurance-Klassikers gibt es am kommenden Wochenende. Beim ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen haben die Teams eine letzte Testmöglichkeit unter Einsatzbedingungen. Die Aktiven nehmen dieses Angebot so rege an wie nie zuvor: 103 Fahrzeuge wollen sich am Sonntag (23. April) in das sechsstündige Rennen (Start um 12:00 Uhr) stürzen. Alleine 30 von ihnen starten in den Klassen, die um den Gesamtsieg fighten. Audi und Aston Martin, Bentley und BMW, Mercedes-AMG und Porsche treten an, dazu Ferrari, Renault, die bildschönen Glickenhaus-Sportwagen und viele mehr: Die Fans können sich auf eine Vollversammlung der 24h-Favoriten freuen, bei der auch viele Top-Piloten noch einmal wertvolle Praxis auf der längsten und schönsten Rennstrecke der Welt sammeln. Karten für das 24h-Qualirennen gibt es an den geöffneten Tageskassen des Nürburgrings zum Preis von 15 Euro (Tageskarten Samstag oder Sonntag), das Wochenendticket kostet 25 Euro. In der unverhofften Favoritenrolle wird der Porsche 911 GT3 R von 24h-Rekordsieger Manthey-Racing seinIn der unverhofften Favoritenrolle wird der Porsche 911 GT3 R von 24h-Rekordsieger Manthey-Racing sein
Foto: Michael Perey/Agentur Autosport.at


Wie wichtig jede Runde auf der Nordschleife ist, betonen Rennfahrer und Teamchefs immer wieder: Das Kurvengeschlängel durch die Eifelwälder ist so komplex und eigenwillig wie keine andere Rennstrecke der Welt. Und wenn am Himmelfahrtswochenende rund 200.000 Fans in der urwüchsigen Landschaft zum „Rockfestival unter den Automobilrennen“ strömen, dann wollen sie alle siegen. Das ADAC Zurich 24h-Rennen ist der prestigeträchtige Höhepunkt der Nordschleifensaison. Die Praxis gibt es am kommenden Wochenende reichlich: Inklusive der Trainingssitzungen stehen beim 24h-Qualirennen elfeinhalb Stunden auf der 25,378 km langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife zur Verfügung. Wenn am Samstagvormittag die Breitensportler aus GLP und RCN die Nordschleife bevölkern, ist außerdem die Grand-Prix-Strecke drei Stunden lang für Test- und Einstellfahrten geöffnet.

Manthey in der Favoritenrolle
In der unverhofften Favoritenrolle wird der Porsche 911 GT3 R von 24h-Rekordsieger Manthey-Racing sein. Das Traditionsteam hat beide bislang ausgetragenen Läufe in der VLN-Langstreckenmeisterschaft gewonnen – wenn auch das Pech einiger Konkurrenten im Spiel war. Dennoch bewies der „Neunelfer“, der standesgemäß auch die passende Startnummer „911“ auf der Motorhaube trägt, was für den Erfolg auf der Nordschleife entscheidend ist: kompromisslose Schnelligkeit und hohe Zuverlässigkeit. „Es ist toll, erneut gewonnen zu haben“, freute sich denn auch Fred Makowiecki nach dem zweiten VLN-Triumph. „Alles lief optimal und ist wichtig für die Vorbereitung auf das 24h-Rennen.“ Nun überlässt er beim 24h-Qualirennen das Steuer seinen internationalen Fahrerkollegen: Romain Dumas (SUI), Richard Lietz (AUT) und Patrick Pilet (FRA) sind am Wochenende diejenigen, die es zu schlagen gilt.

103 Teams am Start
Der erneute Sieg dürfte Manthey Racing allerdings sehr schwer fallen, denn die Konkurrenz ist hochkarätig. Werksteams und werksunterstützte Mannschaften von Aston Martin, Audi, Bentley, BMW, Mercedes-AMG und natürlich auch Porsche rollen an den Start. Der gemeinsame Fokus liegt auf den Vorbereitungsarbeiten. So beschreibt Hans-Peter Naundorf, Teamchef der BWM-Mannschaft von Rowe Racing das Wochenende als „echte Generalprobe für das 24h-Rennen.“ In seinem Team werden die Einsatzteams bereits vollzählig sein. „Wir bringen unsere Fahrer-Teams so an den Start, wie sie dann auch Ende Mai fahren werden.“ Dabei geht es auch um den wichtigen Einzug in das Top-30-Qualifying – das Einzelzeitfahren um die 24h-Pole – für die bis zu 15 Startplätze vergeben werden. Aber auch die technische Abstimmung ist in diesem Jahr noch entscheidender. Naundorf beschreibt aus der Teamchef-Perspektive: „Durch die vielen Reglementänderungen, Anpassungen und Neuerungen, wie etwa bei den Reifen, und nicht zuletzt die Rennverläufe der ersten beiden VLN-Rennen auf der Nordschleife, ist dieses Wochenende für das Team sehr wichtig, um zu sehen, wo wir stehen und wie unsere Ideen funktionieren.“

Toll besetzte Breitensport-Klassen
Die Testmöglichkeit unter Praxisbedingungen nehmen aber nicht nur die Teams wahr, die um den Gesamtsieg fighten. Die stark besetzten Breitensportklassen zeigen, wie ernst auch hier die akribische Vorbereitung genommen wird. Toll besetzte Breitensport-KlassenToll besetzte Breitensport-Klassen
Foto: Michael Perey/Agentur Autosport.at
So ist etwa die Klasse der BMW M235i Racing Cup-Fahrzeuge sehr stark besetzt. Ein Team, das hier antritt, ist die Münsteraner Mannschaft von Bonk Motorsport, deren Teamchef Michael Bonk beschreibt: „Die Veranstaltung ist die ideale Vorbereitung für den Langstreckenklassiker. Bei diesem Einsatz geht es hauptsächlich um die Fahrerschulung.“

Denn eine japanische und eine chinesische Fahrertruppe wollen bei ihm das Abenteuer Nordschleife angehen. „Die Japaner wollen, wenn alles passt, in diesem Jahr die 24h in Angriff nehmen. Die Chinesen planen einen Start in 2018“, so Bonk. Auch in der boomenden TCR-Kategorie setzt das Team Fahrzeuge ein – zwei Audi RS3 LMS TCR sollen Testkilometer sammeln. „Wir wollen mit beiden Audi beim 24h-Rennen an den Start gehen. Für die Vorbereitung brauchen wir noch einige Erfahrungswerte. Das Quali-Rennen bietet dafür die beste Möglichkeit“, so Bonk.

GLP und RCN am Samstag
Das Wochenende beim 24h-Qualirennen bietet auch sonst ein Revier für Breitensportler. Am Samstagmorgen um 8:15 Uhr wird zunächst die Gleichmäßigkeitsprüfung „Schloss Augustusburg Brühl“ ausgetragen. Um 12:30 Uhr startet dann der Lauf der RCN (Rundstrecken Challenge Nürburgring). Parallel sind auf dem Grand-Prix-Kurs Test- und Einstellfahrten (ab 8:30 Uhr) angesetzt. Für das eigentliche 24h-Qualifikationsrennen rollen samstags ab 16:50 Uhr die Räder. Bis 21:15 Uhr werden zunächst das freie Training und dann das Qualifying absolviert. Am Sonntagmorgen folgt das zweite Qualifying (9:00 – 10:00 Uhr), nach der Startaufstellung (ab 10:50 Uhr) wird das sechsstündige Rennen um 12:00 Uhr gestartet.

RTL Nitro sendet über 26 Stunden live
RTL Nitro ist erneut live dabei, wenn am Himmelfahrts-Wochenende die 45. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens auf dem Nürburgring stattfindet. Der Männersender überträgt das einzigartige Rennspektakel von Samstag (27. Mai), 15.00 Uhr bis Sonntag (28. Mai) um 17.20 Uhr direkt vom Ring. Die Live-Sendezeit von über 26 Stunden bedeutet einen um 30 Minuten verlängerten Sende-Marathon und damit die Einstellung und Ausweitung des im vergangenen Jahr aufgestellten TV-Weltrekordes. Die 24-Stunden-Hatz in der Eifel - live auf RTL NitroToll besetzte Breitensport-Klassen
Foto: Michael Perey/Agentur Autosport.at


Oliver Schablitzki, Senderchef RTL Nitro: „Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr fühlen wir uns verpflichtet, das ADAC Zurich 24h-Rennen wieder zu einem großen TV-Ereignis für Motorsportfans werden zu lassen. Dabei wollen wir noch einen drauf setzen und werden unseren eigenen Rekord von 25 Std 50 Min live brechen, indem wir noch einmal 30 Min länger berichten.“

Moderator des einzigartigen TV-Marathons ist Alex Hofmann. Der 36-Jährige bringt als ehemaliger Moto GP-Profi und TV-Moderator der Motorrad-WM jede Menge Motorsport-Erfahrung mit. Er selbst hat als Fahrer bereits am 24h-Rennen teilgenommen. Experte an seiner Seite ist wie schon im letzten Jahr der ehemalige Formel 1-Pilot und aktuelle DTM-Starter Timo Glock.

Kommentatoren sind Peter Reichert (RTL-Sportreporter und n-tv-Kommentator Freies Training F1), Roland Hofmann (RTL-Reporter, Rallye- und Tourenwagen-Kommentator) und Dirk Adorf (aktuell Werksfahrer bei BMW Motorsport, 21facher Starter beim 24h-Rennen am Nürburgring und Sieger bei mehr als 55 Rennen auf der Nordschleife).

Als Reporter im Team sind Jean-Pierre (J.P.) Kraemer (TV-Moderator, u.a. „Die PS-Profis“, „2 Profis für 4 Räder“), Felix Görner (RTL), Laura Wontorra (Moderatorin, Qualifiers, RTL NITRO Bundeliga Show, Ninja Warrior Germany), Eve Scheer (Schauspielerin, Moderatorin, Rennfahrerin) und Dirk Adorf.

Erstmalig wird es auch eine 24-Stunden Social Media Begleitung des Rennens bei Facebook und Twitter geben.

Das Rennen im vergangen Jahr war an Spannung kaum zu überbieten. Es gab das knappste Ergebnis der 24h-Historie und einen Mercedes-AMG-Vierfachsieg. Die aufwendige Live-Übertragung bei RTL Nitro erreichte 2016 einen starken Marktanteil von 7,3 Prozent in der Spitze (männliche Zuschauer von 14 bis 59 Jahre). Durchschnittlich erzielte das Rennen in dieser Zielgruppe einen Marktanteil von 3,6 Prozent.

Mit der diesjährigen 45. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens feiert der Nürburgring gleichzeitig 90. Geburtstag. Und rund 90 Mitarbeiter werden im Drei-Schichtbetrieb vor Ort ausschließlich für RTL Nitro und die Formel-1-Schalten am Samstag und Sonntag im Einsatz sein, darunter allein drei Regisseure. Das Rennen der Superlative ist auch für die motorsporterfahrene RTL Mediengruppe eine besondere Herausforderung. TV-Produktion und Vermarktung der Veranstaltung wird wie bereits in den letzten Jahren von der „_wige Media AG“ umgesetzt. Über 40 Live-Kameras werden im Einsatz sein, darunter eine Helikopter-, zehn Onboard- sowie 29 Strecken-Kameras. In der Nacht wird ein Großteil der Grand-Prix-Strecke beleuchtet sein.

 

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