150516 Truck 12 EG 4185

  • Weichenberger nach toller Aufholjagd „Man of the race“ und Gesamtzweiter Lokalmatador Kejo-Keke Platzer belegt in der Österreichwertung den 3. Platz
  • Viel Applaus für die Initiative „Drive for Angelina“ von Künstler Jürgen Fux

Das fünfte Rennen im Suzuki Cup Europe ging heute Sonntag bei ausgezeichneten äußeren Bedingungen wieder auf dem Red Bull Ring in Spielberg im Rahmen der Truck Race Trophy in Szene. Nachdem gestrigen Auftakt dieses Rennwochenendes mit den Läufen drei und Vier sind heute noch 18 von ursprünglich 22 Piloten in die Punktejagd gestartet. Nicht mehr dabei die Ungarin Vivien Keszthelyi und der Schweizer Thomas Berger die beide gestern in einen heftigen Crash verwickelt waren.

Der Suzuki Cup überzeugt durch große Starterfelder - Foto: Michael Jurtin/Agentur Autosport.atKeszthelyi, die zur Beobachtung ins Spital gebracht wurde hat keine erkennbaren Verletzungen erlitten, außerdem wurde eine ursprünglich angedachte Rückreihung um fünf Plätze bei ihrem nächsten Renneinsatz wieder verworfen. Thomas Berger wurde bei seinem dreifachen Überschlag ebenfalls nicht verletzt, lediglich sein Suzuki wurde heftig in Mitleidenschaft gezogen.

Das heutige dritte Rennen das auch wieder zum Suzuki Cup Österreich zählte, wurde was die ersten Acht vom gestrigen zweiten Rennen betrifft, in gestürzter Reihenfolge gestartet..

Dies bedeutete dass Zigmars Lapa und Kejo-Keke Platzer von der ersten Reihe aus ins Rennen gingen. Platzer übernahm nach dem Start die Führung vor Lapa, von hinten drängte bereits Christoph Zellhofer nach vorne. Der zweimalige Cupsieger löste in der 6. Runde Platzer von der Spitze ab und konnte diese Position bis ins Ziel halten.

Absoluter „Man of the race“ war aber Tobias Weichenberger. Der junge Oberösterreicher, der gestern das erste Rennen auf dem Red Bull Ring gewonnen hatte, startete wegen der gestrigen Kollision vom letzten Startplatz aus, startete in der Folge eine grandiose Aufholjagd und konnte bis auf den 2. Gesamtrang nach vorstoßen.

. Lokalmatador Kejo-Keke Platzer aus Fohnsdorf enttäuschte seine Fans nicht und konnte sich in der Wertung des Suzuki Cup Austria den dritten Platz sichern. Sein drittes problemloses Rennen an diesem Wochenende fuhr der Kärntner Markus Hilberger, er hat damit sein gestecktes Ziel erreicht.

Alex Maier war mit dem Wochenende nicht zufrieden konnte sich aber in der Gesamtwertung mit wenig Rückstand noch den dritten Platz sichern. Lukas Puchinger war erstmals mit dem neuen Auto unterwegs und muss noch Anfangsprobleme in den Griff bekommen.

Max Zellhofer erhielt heute wegen Überfahren der Streckenbegrenzung eine Drive through Strafe und fiel so unfreiwillig zurück. Der Lette Lapa kämpfte mit Fahrwerkproblemen und verlor dadurch viele Plätze. „Kärntens Nudelking“  Walter Kuss hielt sich mit Platz Neun ausgezeichnet, ebenfalls sehr zufrieden kann der Tiroler Werner Edinger sein, er kam als Neuling in die Steiermark und legte mit drei unfallfreien Rennen eine positive Ausgangsposition für zukünftige Aufgaben.

Große Show für die kleinen Suzukis - Foto: Ernst Gruber/Agentur Autosport.atEin ganz besonderes Interesse erzeugte der Start des Salzburger Künstlers Jürgen Norbert Fux, der mit seiner im Vorfeld angekündigten  Aktion „drive for Angelina“ nicht nur für Aufsehen sorgte, sondern auch bereits zählbare Erfolge in seinem dafür eigens gebrandeten Suzuki Swift verbuchen konnte.

Die Stimmen der drei Erstplatzierten:
Sieger Christoph Zellhofer: „Am Beginn des Rennens habe ich heftig kämpfen müssen um nach vorne zu kommen. Nachdem ich die Führung übernommen habe, konnte ich mein
eigenes Rennen fahren. Gegen Ende tauchte plötzlich Tobias Weichenberger im Rückspiegel auf, er kam immer näher und näher, aber es ist sich mit meinem zweiten Sieg auf dem Red Bull Ring knapp ausgegangen.“

Tobias Weichenberger als Zweiter und „man of the race“: „ Leicht war das Ganze nicht. Vor dem Rennen musste ich nach dem Crash von gestern noch mein Auto reparieren, das war ziemlich anstrengend, da ich die Achse tauschen musste. Dann ging es vom letzten Startplatz los. Ich konnte Fahrer um Fahrer überholen und bin noch ziemlich knapp auf Christoph aufgelaufen. Das Rennen hat viel Spaß gemacht.“

Kejo-Keke Platzer als Dritter: „Für mich war das ein ganz geiles Rennen. Schließlich habe ich das erste Mal bei den Suzukis ein Rennen angeführt. Christoph Zellhofer und Tobias Weichenberger waren aber für mich außer Reichweite. Mit zwei Stockerlplätzen bei meinem Heimrennen an diesem Wochenende muss ich mehr als zufrieden sein. Auch mein zweiter Platz in der Gesamtwertung motiviert mich sehr für die nächsten Aufgaben in der Slowakei.“

Suzuki Cup Organisator Max Zellhofer zum Gesamtwochenende: „ Das erste Rennen war unheimlich spannend und dramatisch. Im zweiten Rennen ist es dann durch den heftigen Crash sehr wild zu gegangen, die Nerven der Piloten sind etwas blank gelegen. Aber das 3. Rennen hat dann alle wieder beruhigt und den gewohnt fairen Sport im Suzuki Cup Europe gebracht.“

Nächster Start im Suzuki Cup Europe ist am 4./5. Juli auf dem Slovakiaring

Fotos: Ernst Gruber und Michael Jurtin / Agentur Autosport.at

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