Niki Lauda - eine rot-weiß-rote RennlegendeNach dem Ende der Formel 1 Saison blicken wir einmal zurück, auf Michael Schumachers 1. Titel und die erfolgreichen rot-weiß-roten Rennfahrer der Alpenrepublik

Der Motorsport und vor allem die Königsklasse Formel 1 ist immer wieder in den Schlagzeilen. Der 13. November 2019 stand dabei besonders im Blickpunkt. Michael Schumacher wurde vor einem Vierteljahrhundert erster deutscher Formel-1-Weltmeister. Für Deutschland eine Sensation und nur vergleichbar mit dem Wimbledon-Sieg von Boris Becker neun Jahre zuvor.

Die Formel 1 sieht rot – Schumacher wird zur Legende

Nachdem Damon Hill beim Großen Preis von Adelaide ausgeschieden war, herrschte Gewissheit. Michael Schumacher war zum ersten Mal Formel-1-Weltmeister. Sechs weitere Titel sollten folgen. Als er seinen WM-Titel im Benetton holte, löste er Jubelstürme in Deutschland aus. Seine größten Triumphe begannen allerdings mit dem Wechsel zu Ferrari. Nach einer längeren Durststrecke holte er ab dem Jahr 2000 fünf Weltmeistertitel in Folge und Ferrari aus dem Tal der Tränen. Bis zum Jahr 2006 begeisterte er die Scuderia und Fans, dann zog er sich zurück. Mit seinem Comeback in einem Mercedes konnte er nicht an frühere Erfolge anknüpfen. Seine Rekordmarken mit 7 WM-Titeln und 91 gewonnenen Rennen haben noch Bestand. Nun bedroht ausgerechnet ein Mercedes-Fahrer seine Pole-Position. Lewis Hamilton könnte 2020 mit Schumacher gleichziehen. An der Legende Schumacher wird er allerdings nicht rütteln. Der Kerpener bleibt in den Herzen seiner Fans der beste Rennfahrer aller Zeiten.

Die Formel 1 sieht rot-weiß-rot – erfolgreiche österreichische Rennfahrer

Die erfolgreichen Zeiten der Alpenrepublik in der Formel 1 liegen schon etwas zurück. Sie starteten in den Siebziger Jahren mit Jochen Rindt. Er war der erste österreichische Formel-1-Weltmeister, der bereits 1970 tödlich verunglückte. Ein anderer Österreicher hatte mehr Glück und wurde zur Legende: Niki Lauda. In den Siebziger Jahren war er das Synonym für den Rennsport. Er war eine Bank. Sportwetten auf ihn brachten keine gute Wettquote, aber sichere Gewinne. Wer heute schon für die nächste Saison bei https://www.sportwetten.org auf Lewis Hamilton setzt, kann ebenso wenig falsch machen. Im Jahr 1975 wurde Niki Lauda in einem Ferrari zum ersten Mal Formel-1-Weltmeister. 1976 überlebte er knapp einen schweren Unfall am Nürburgring und saß bereits 42 Tage später wieder im Rennwagen. Sein Leben hat er behalten, der WM-Titel war futsch. 1977 holte er sich im Ferrari seinen zweiten WM-Titel und 1984 dann für McLaren seinen dritten. Endgültig verloren hat ihn der Rennsport 2019. Ein weiterer großer österreichischer Rennfahrer war Gerhard Berger. Insgesamt fuhr er 10 Siege für Benetton, Ferrari und McLaren ein. Er erlebte zudem hautnah das schwärzeste Wochenende in der Formel 1.

Die Formel 1 sieht schwarz – tragisches Wochenende in Imola

Als das schwärzeste Wochenende in der Formel-1-Geschichte gilt der Große Preis von San Marino 1994. Heute erinnert ein Denkmal in Imola an die Tragödie. Beim Qualifying am 30. April brach am Simtek-Ford des Österreichers Roland Ratzenberger der Frontflügel. Mit Tempo 300 prallte er in die Begrenzungsmauer. Den Aufprall hat die österreichische Formel-1-Hoffnung nicht überlebt. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Nur einen Tag später, am 1. Mai, verlor der Formel-1-Sport seine Gallionsfigur: den Brasilianer Ayrton Senna. Auch er prallte ungebremst in eine Mauer und hat es nicht überlebt. Die Formel-1-Welt war schockiert, Brasilien rief eine dreitägige Staatstrauer aus. Den Sarg des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters trugen Alain Prost und Gerhard Berger. Auch dieses schwarze Wochenende hat Jubiläum. Vor einem Vierteljahrhundert verlor der Rennsport Ayrton Senna und Michael Schumacher wurde Weltmeister. So eng liegen in der Formel 1 Freud und Leid beieinander.

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