GPIceRace 2019 01Winterzeit ist nicht nicht Skifahrzeit, es ist die richtige Jahreszeit für Spaß mit dem Auto, und zwar auf Schnee und Eis, wir zeigen was es zu beachten gilt.

Winterzeit ist Skifahrzeit. Die dunkle Jahreszeit hat auch ihre Vorzüge. Schnee in den Bergen und Tälern lässt die Nacht heller erscheinen. Skifahrer, Langläufer, Skitourengeher und Winterwanderer freuen sich auf diese Jahreszeit. Nach ein paar Stunden an der frischen Luft, genießen sie in warmen Stuben Punsch oder Glühwein. Ein offener Kamin mit knisterndem Feuer macht den Winterspaß komplett. Doch nicht alle freuen sich über Eis und Schnee auf den Straßen. Autofahrer fürchten sich vor schneebedeckten, rutschigen Fahrbahnen und schlechter Sicht.

Winterliche Verhältnisse auf der Straße – was ist zu beachten?

Auf freigesalzenen, trockenen Fahrbahnen ist Autofahren kein Problem. Der Bremsweg ist überschaubar, Kurven sind leicht zu fahren. Auf schneebedeckter oder vereister Fahrbahn sieht es schon anders aus – der Bremsweg vervierfacht sich. Fahrverhalten und Geschwindigkeit müssen den Straßenverhältnissen angepasst werden. Wird der Autofahrer überrascht, bremst er reflexartig. Das kann fatale Folgen haben.Hermann Maier mit 1500 PS in altenmarkt am Ponga - Foto: Porsche Medienservice/S. BognerHermann Maier mit 1500 PS in Altenmarkt am Pongau
Foto: Porsche Medienservice/S. Bogner
Bei zu starker Bremsung und Beschleunigung, kommt das Fahrzeug ins Schleudern. Winterliche Straßenverhältnisse fordern mehr Aufmerksamkeit vom Autofahrer und ein wintertaugliches Fahrzeug. Doch Schnee auf der Fahrbahn kann auch Spaß machen, wenn Fahrzeug und Können passen.

Ein Herminator auf Abwegen

Hermann Maier, einer der erfolgreichsten österreichischen Skirennläufer, war schon zu seiner aktiven Zeit eine Legende. Aufgrund seiner furchtlosen Fahrweise wurde er auch Herminator genannt. Auf zwei Skiern fuhr er meistens sicher, aber immer schnell die Piste hinunter. Zehn Jahre nach seinem Rückzug vom aktiven Rennsport tauschte er zwei Latten gegen vier Räder. Für ein Kundenmagazin testete er den Bugatti Chiron. Der Bolide mit Allradantrieb bringt immerhin 1500 PS auf die Piste. Eine Urgewalt, die auf einer Eispiste erst mal beherrscht werden muss. Doch Hermann Maier wäre nicht der Herminator, wenn er am Drifting auf Schnee keinen Spaß gehabt hätte. Zudem hat die Fahrt seinen Wettkampfgeist geweckt. Vielleicht steigt er ja in den Motorsport Drifting ein. Wer dann auf ihn wetten möchte, sucht sich bei wettenerfahrungen.com einen Sportwettenanbieter mit guten Quoten.

Snow Drift Training – Adrenalin und Sicherheit

Der Spaß am Snow Drifting ist nicht unbedingt Prominenten vorbehalten. Jeder kann sich zu einem Drift Training anmelden. Das bringt nicht nur einen kräftigen Adrenalinschub, sondern auch Sicherheit auf der Straße. Zugegeben, der Bugatti Chiron steht für privates Training nicht zur Verfügung. Wer aber Sportwagen-Feeling erleben möchte, findet beim Event-Spezialisten Jochen Schweizer ein Porsche Training. Auf dem Trainingsareal bei Salzburg driftet der Fahrer durch Kurven, Kehren, Kreise und Ovale. Auch der Mitbewerber BMW setzt im Winter auf Freude am Fahren. Autosport.at-Partner Franz Irxenmayr bei der 2019er Ausgabe des GP Ice Race in Zell am See - Foto: Porsche MedienserviceAutosport.at-Partner Franz Irxenmayr bei der 2019er Ausgabe des GP Ice Race in Zell am See - Foto: Porsche Medienservice Er bietet Snow Drift Training im Pitztal an. Wie der Autofahrer die Kurve auf Eis kriegt, trainiert er mit einem BMW M4 Competition mit Spikes. Im Sicherheitstraining, ob mit Porsche, BMW oder einer anderen Marke lernt jeder, ein ausbrechendes Heck zu kontrollieren.

Snow Drifting als Sport
Vielleicht hat der Ein oder Andere einen Riesenspaß am Snow Drifting und findet damit ein neues Hobby. Mit der nötigen Leidenschaft und intensivem Training wäre dann ein Start am Ice Race in Zell am See möglich. Der Motorsportevent wurde 2019 von Ferdinand Porsche wiederbelebt und geht 2020 in die zweite Runde. Sowohl Amateure als auch Profifahrer nehmen teil. Die Zuschauerresonanz beim Revival war grandios. 8000 Besucher ließen sich von der spektakulären Show unterhalten. Das Snow Drifting hat seine Fans und die Zahl wächst stetig. Vielleicht fährt auch bald ein Herminator mit.

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