• Auftakt zum Mitropa Rally Cup in Leutschach (Österreich)
  • Mehr als 50% der gesamten Rallye sind Wertungsprüfungs-Kilometer !
  • Beeindruckende Gastfreundschaft in der Südsteiermark
Im 50. Jahr des Mitropa Rally Cup darf der fünffache Champion Hermann Gaßner (Surheim) natürlich nicht fehlen. Mit Beifahrerin Karin Thannhäuser (Ufering) bekam er es bei der Rebenland Rallye (Österreich), dem Auftakt zur Jubiläumsausgabe dieser mitteleuropäischen Meisterschaft, mit einer ganzen Reihe von starken Gegnern in noch stärkeren Rallye-Fahrzeugen zu tun. Letztendlich konnte sich das bayerische Team gegen etliche Konkurrenten durchsetzen und belegte nach 14 sehr anspruchsvollen und selektiven Wertungsprüfungen über knapp 160 km den vierten Platz in der Gesamtwertung.

„Damit haben wir selbst nicht gerechnet“, freute sich Hermann Gaßner im Ziel und bedankt sich bei seinen Mechanikern: „Unser Auto lief absolut perfekt und ohne Probleme. Ihr habt einen tollen Job gemacht!“ Gleichzeitig bedauert er aber die geänderte Klasseneinteilung in Österreich: „Wir werden mit den S2000- und R5- Fahrzeugen, also reinrassige Rallye-Boliden die nur für den Motorsport konzipiert wurden, zusammen gewertet, so dass es für das Ergebnis keine Bedeutung hat, Sichtlich wohl haben sich Gassner/Thannhäuser im Rebenland gefühlt - Foto: Gerald Wais / Agentur Autosport.at dass wir mit unserem seriennahen Mitsubishi Evo X das schnellste Gruppe N-Auto waren“. In der Mitropa Rally Cup Wertung gab es aber die ersten 36 Punkte für den zweiten Platz hinter Manuel Kößler/Benedikt Hofmann im Subaru Impreza in der R4 Version.

Land und Leute stehen zu 100% hinter der Rallye
Es ist schon sehr beeindruckend, mit welcher Begeisterung die Menschen in und um Leutschach hinter dieser Veranstaltung stehen. Der gesamte Ort wird zum Servicepark erklärt, die Anwohner stellen den Teams ihre Parkplätze, Einfahrten, Strom und nicht selten Getränke und sanitäre Einrichtungen kostenlos zur Verfügung.

Die erste Etappe, bestehend aus fünf Wertungsprüfungen mit knapp 50 Kilometer, endete für Gaßner/Thannhäuser nicht sehr überraschend. „Wir hatten schon lange keine zweistellige Startnummer (10) mehr“, erklärt die Beifahrerin. Sichtlich wohl haben sich Gassner/Thannhäuser im Rebenland gefühlt - Foto: Hansjörg Matzer / Agentur Autosport.at„Daran kann man schon erkennen welche Fahrer und Fahrzeuge vor uns gestartet sind. Daher sind wir mit dem neunten Gesamtrang einigermaßen zufrieden. Der morgige Tag ist noch lang und wird für Mensch und Material verdammt anstrengend werden“.

Angriff auf der zweiten Etappe
Auch der zweite Tag begrüßte die Teilnehmer und Fans mit strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen. Die Wertungsprüfungen waren nicht weniger anspruchsvoll wie am Tag zuvor, dafür aber die Motivation von Gaßner umso größer. Nach zwei Prüfungen lag der Mitropa Cup Kollege Robert Pritzl (Subaru R4) bereits 4,8 Sekunden hinter dem Mitsubishi Piloten. Nun fehlten noch 12,5 Sekunden auf den sympathischen, slowenischen Rallyemeister Alex Humar und seinen Beifahrer Florjan Rus, die ebenfalls im Mitropa Rally Cup eingeschrieben sind. Bis zur nächsten Pause konnte Gaßner den Rückstand auf 2,4 Sekunden verkürzen. Danach gab es kein Halten mehr. Gaßner stürmte weiter nach vorn, baute den Vorsprung noch weiter aus und fuhr gegen 19 Uhr auf dem vierten Gesamtrang durch den Zielbogen in Leutschach. In der Mitropa Rally Cup Wertung war dies der zweite Platz von den 32 in diesem Championat gestarteten Teams und damit die ersten wichtigen Punkte zur Titelverteidigung.

Text: kartha

Fotos: Hansjörg Matzer & Gerald Wais / Agentur autosport.at

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