rebenland 2019 illmer 500Nach dem ersten Tag der Rebenland-Rallye 2019 trennen Hermann Neubauer und Julian Wagner 10,6 Sekunden, die weiteren Verfolger liegen mehr als 1 Minute zurück

Der erste Tag bei der 8. Rebenland Rallye im südsteirischen Leutschach ist geschlagen, sieben der insgesamt 16 Sonderprüfungen sind absolviert. Nach einer anfänglichen Sekundenschlacht zwischen Ex-Staatsmeister Hermann Neubauer und dem Jännerrallye-Sieger Julian Wagner, hatte Zweiterer insbesondere auf der vierten Sonderprüfung des Tages in Pössnitz außerordentliches Pech. Knapp vor dem Ziel lief ein Zuschauer, alle eindringlichen Warnungen des Rallye-Sicherheitspersonals ignorierend über die Fahrbahn. Wagner musste ausweichen, drehte sich ein und verlor wertvolle Zeit. Diese wurde aber im Nachhinein von den Sportkommissären der AMF korrigiert. Damit liegt Hermann Neubauer nunmehr mit 10,6 Sekunden vorne. Pechvogel Nummer zwei war Jan Cerny. Der Tscheche musste seinen Skoda R5 an dritter Stelle liegend vor der SP 5 wegen einem Getriebedefekt abstellen. Last but not least hatte auch der Viertplatzierte Gerhard Aigner sein Aha-Erlebnis, als er sich auf SP 5 in Remschnigg just an einer Stelle eindrehte, wo es nicht möglich war zu reversieren. Die kostete den Oberösterreicher gut 30 Sekunden und spülte ihn nach einem neuerlichen Dreher auf SP 6 auf Rang sieben zurück. rebenland 2019 illmer 311Kristof Klausz/Botond Csányi - Nach 7 Prüfungen auf dem 4. Platz - Foto: Harald Illmer

Fast perfekt lief es hingegen beim steirischen Lokalmatador Günther Knobloch. Der Grazer, der im Rebenland seine ORM-Premiere in einem Skoda Fabia R5 feiert, liegt zur Halbzeit hinter Neubauer und Wagner zu seiner eigenen Überraschung auf dem tollen dritten Platz und somit auf Podestkurs. Sehr stark präsentierte sich auch der Ungar Kristof Klausz. Er liegt als bester Ausländer auf Platz vier vor dem Vizemeister Johannes Keferböck.

Kris Rosenberger (Porsche 997 GT3) ist als Gesamt-12. Gleichzeitig Führender in der Klasse RGT.

In der 2WD-Wertung führt der Deutsche Hermann Gassner (Toyota) in Führung. Dieser ist aber in Österreich nicht punkteberechtigt, weshalb in der 2WD-Staatsmeisterschaft der Niederösterreicher Alois Handler (Peugeot 207) vor dem Steirer Michael Röck (Opel Adam R2) führt. Der lange Zeit vorne liegende Steirer Enrico Windisch (Citroen C2 R2) musste vor der letzte Sonderprüfung wegen einem technischen Defekt aufgeben, will aber morgen wieder starten.

In der Junioren-Staatsmeisterschaft liegt Michael Röck vorne.

Im Österreichischen Rallye Cup heißt der Spitzenreiter Robert Zitta (Subaru). Im Rallye Cup 2000 liegt der Steirer Martin Pucher (Citroen Saxo) an der Spitze.

rebenland 2019 illmer 304Gerhard Aigner / Sigi Schwarz - Rückstand nach Tag 1 schon über 2 Minuten - Foto: Harald IllmerEine italienische Doppelführung gibt es in der Historischen Staatsmeisterschaft. Guido Persello (Opel Kadett) liegt vor Rino Muradore (Ford Escort). Im Historischen Rallye Cup heißt der Führende Günther Königseder (Lancia Delta Integrale).

Ungarn dominiert bis jetzt den Mitropacup. Kristof Klausz (Skoda R5) führt vor Gergely Fogasy (Ford Fiesta R5) und Pal Lovasz (Hyundai i20 R5). Der Deutsche Hermann Gaßner (Mitsubishi Evo X) ist auf Platz vier.

Im M1 Rallye Masters übernachtet der der Kärntner Andreas Schart (Mitsubishi Evo IX) als Mann an der Spitze.


 

 

 

 

 

Rebenland Rallye 2019, Zwischenstand nach dem 1. Tag (7 von 16 Sonderprüfungen):
  1. Hermann Neubauer/Bernhard  Ettel    A/A       Ford Fiesta R5            38:24,0 Min
  2. Julian Wagner/Anne Katharina Stein    A/D       Skoda Fabia R5        +10,6 Sek
  3. Günther Knobloch/Jürgen Rausch    A/A       Skoda Fabia R5                +1:13,2 Min
  4. Kristof Klausz/Botond Csányi    H/H       Skoda Fabia R5             +1:26,9 Min
  5. Johannes Keferböck/Ilka Minor     A/A       Skoda Fabia R5             +1:50,1 Min
  6. Gergely Fogasy/David Berendi    H/H       Ford Fiesta R5             +1:52,5 Min
  7. Gerhard Aigner/Sigi Schwarz    A/A       Skoda Fabia R5               +2:05,1 Min
  8. Pal Lovász/Támas Kürti    H/H       Hyundai i20 R5              +2:19,7 Min
  9. Hermann Gaßner/Karin Thannhäuser    D/D       Mitsubishi Evo X R4        +2:55,1 Min
10. Gernot Zeiringer/Bianca Marina Stampfl    A/A       Skoda Fabia S2000         +3:01,6 Min
11. Stefan Fritz/Klaus Ostermann    A/A       Skoda Fabia S2000         +3:15,9 Min
12. Kris Rosenberger/Christina Ettel    A/A       Porsche 997 GT3     +3:22,4 Min
13. Hermann Gassner/Ursula Mayrhofer    D/A       Toyota GT86 CS R3        +3:42,0 Min
14. Günther Lichtenegger/Cathi Schmidt    A/A       Citroen C3 R5                  +6:09,8 Min
15. Robert Zitta/Peter Stemp    A/A       Subaru WRX                  +6:18,8 Min

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