Facebook

Kristof Klausz HU rallyew4 2021 illmer 324 KopieNach SP4 liegt nicht Simon Wagner vorne, sondern Kristof Klausz aus Ungarn - mit P13 liegt Roland Stengg auf Titelkurs in der 2WD-ÖM-Wertung.

Heute früh pünktlich um 7.20 Uhr verließ Rallye-Staatsmeister Simon Wagner den Servicepark in Fuglau, um die Rallye W4 im Raum Horn zeitgerecht zu eröffnen. Seiher sind vier der insgesamt acht Sonderprüfungen absolviert und bekamen die zahlreichen Zuschauer jede Menge an Action geboten.

Die Führung hält überraschender weise nicht der Champion, sondern jener Mann, den dieser schon im Vorfeld auf seiner Liste hatte. Kristof Klausz (Foto links oben) aus Ungarn liegt zur Halbzeit 2,6 Sekunden vor Simon Wagner. Und das im Ex-Skoda des Oberösterreichers, mit dem dieser 2019 hier im Waldviertel den Sieg holte. „Ich liebe diese Strecken hier. Das Auto läuft hervorragend“, freut sich Klausz, dem Wagner aber einen heißen Nachmittag verspricht. „Ich habe ein wenig Pech mit der Reifenwahl gehabt, das werden wir jetzt korrigieren.“ Simion Wagner Rallye W4 illmer 328 KopieSimon Wagner: „Ich habe ein wenig Pech mit der Reifenwahl gehabt, das werden wir jetzt korrigieren." - Foto: Harald Illmer

Als momentaner Dritter fährt der Steirer Günther Knobloch eine starke Rallye und fixiert damit ein Skoda-Trio auf dem zwischenzeitlichen Podest. Knobloch: “Es macht großen Spaß. Mit der derzeitigen Performance bin ich wirklich sehr glücklich.“

 

Bedrängt wird das Skoda-Trio von einem Citroen DS3 R5 aus dem Hause Manfred Stohl, in dem Luca Waldherr einen beeindruckenden Vormittag hinlegte und auch dementsprechend erfreut darüber ist. „Das Erlebnis, in so einem Auto zu sitzen, ist für mich wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen.

Hinter dem Citroen des Niederösterreichers machen sich mit Philipp Kreisel und Johannes Keferböck zwei weiter Skoda-Piloten breit. Keferböck lobt dabei seinen Beifahrer Thomas Hummer, der ja Ilka Minor kurzfristig ersetzt: „Er wird von Kilometer zu Kilometer besser. Ich bin sehr zufrieden mit ihm.“

Roland Stengg rallyew4 2021 illmer 331 KopieIn der 2WD-Wertung liegt Roland Stengg als Gesamt-13. auf Titelkurs
Foto: Harald Illmer
In der 2WD-Wertung liegt Roland Stengg als Gesamt-13. auf Titelkurs.

Ich habe den Auftakt in der Früh etwas verschlafen. Mittlerweile bin ich aber gut in der Rallye drin. Überrascht bin ich, dass ich vor dem deutschen 2WD-Meister Alexander Merkel liege. Am Nachmittag werde ich versuchen, sicher und kontrolliert ins Ziel zu fahren.“ Der Titelkonkurrent von Opel-Pilot Stengg, der Steirer Fabian Zeiringer (Peugeot 208 R2) hat bereits 41 Sekunden Rückstand, nimmt das aber nicht tragisch. „Das ist erst meine zweite Schotterrallye. Ich bin zufrieden mit mir. Dass Roland hier weit mehr Erfahrung ins Spiel bringen kann, hab‘ ich schon vorher gewusst.

Sehr prominent besetzt ist die Liste der bisherigen Pechvögel. So musste der Deutsche Dominik Dinkel seine Hoffnungen auf den österreichischen Vizemeistertitel schon auf SP 2 begraben. Auf dem Rundkurs Weinbergdorf Schiltern war der Bayer gezwungen, seinen  Ford Fiesta Rally2 wegen eines Motorschadens abzustellen. Kurz danach musste auch Raimund Baumschlager das frühe Ende seiner Weiterentwicklungsarbeit im Skoda Kreisel Electric bekanntgeben. Der Rekordmeister fuhr den Rundkurs zwar noch fertig, funkte dann aber aus dem Ziel seine Aufgabe. „Es ist schade. Wir sind mit sehr guten Testergebnissen in die Rallye gegangen, waren auch wirklich toll im Rennen. Aber plötzlich gab es dazwischen immer Aussetzer. Ich möchte da nix riskieren. Das müssen wir abklären.“

Noch früher erwischte es den Steirer Kevin Raith, der sich schon auf SP 1 GH Staar – Brenntenberg verabschiedete, indem er mit seinen Ford Fiesta Rallye2 spektakulär von der Strecke flog. Und auch für den jungen Niederösterreicher Daniel Mayer dauerte es nicht lange. Ihm wurde ein technisches Gebrechen am Peugeot 208 R2 zum Verhängnis. Ebenfalls erwischt hat es Martin Kalteis im Mitsubishi Evo VII auf SP3, er landete im Graben, sowie den bis dahin schnell unterwegs gewesenen Michael Lengauer im Subaru WRX mit einem technischen Defekt.  

Rallye W4 2021, Zwischenstand nach 4 von insgesamt 8 Sonderprüfungen
Platz Team Nation   Fahrzeug    Zeit
  1. Kristof Klausz / Botond Csanyi H/H Skoda Fabia R5       35:09,7 Min
  2. Simon Wagner / Gerald Winter A/A Skoda Fabia Rally2           +2,6 Sek
  3. Günther Knobloch / Jürgen Rausch A/A Skoda Fabia Rally2         +49,2 Sek
  4. Luca Waldherr / Claudia Maier A/A Citroen DS3 R5       +1:09,5 Min
  5. Philipp Kreisel / Daniel Foissner A/A Skoda Fabia Evo2       +1:10,1 Min
  6. Johannes Keferböck / Thomas Hummer A/A Skoda Fabia Evo2       +1:28,5 Min
  7. Bernhard Stitz / Harald Bachmayer A/A Ford Fiesta R5       +2:30,6 Min
  8. Christoph Zellhofer / A. Baumann A/D Suzuki Swift ZMX       +2:43,2 Min
  9. Florian Auer / Elke Irlacher D/D Mitsubishi Evo VIII       +2:51,6 Min
10. Mariusz Zapala / Lukasz Gwiazda P/P Skoda Fabia R5       +3:11,3 Min
11. Attila Rongits / Laszlo Hannus H/H Mitsubishi Evo IX       +3:28,4 Min
12. Alex Strobl / Tina Annemüller A/D Ford Escort WRC       +3:45,1 Min
13. Roland Stengg / Anna-Maria Seidl A/D Opel Corsa Rally4       +3:53,8 Min
14. Gernot Zeiringeer / Bianca-M. Stampfl A/A Audi A1 Rally2       +3:59,6 Min
15. Gerald Bachler / Roman Steinbauer A/A Ford Fiesta Proto       +3:59,7 Min

Copyright © 1998 - 2021 Agentur Autosport.at 
Der Inhalt dieser Seite unterliegt, soweit nicht anders vermerkt, dem Copyright der Agentur Autosport.at. Texte, Bilder, Grafiken sowie alle weiteren Inhalte dieser Seite dürfen, weder im Ganzen noch teilweise, ohne unsere vorherige schriftliche Zustimmung vervielfältigt, verändert, weitergeleitet, lizenziert oder veröffentlicht werden.


Impressum - Datenschutz - Cookie Policy

Zum Seitenanfang