ferhat deniz fors y0nEulARNsk unsplashÖsterreich und seine besondere Geschichte mit der Formel 1 - ein Ausblick auf den GP 2019 und der Blick auf die Vergangenheit der Königsklasse in der Steiermark.

Die Formel 1 ist das wichtigste und beliebteste Autorennen der Welt. Am 30. Juni findet der diesjährige große Preis wieder auf dem Red Bull Ring statt. Österreich war dabei zum ersten Mal als Gastgeber im Jahre 1963 vertreten gewesen, als der Flugplatz Zeltweg am Fliegerhorst Hinterstoisser als temporäre Rennstrecke diente. Dennoch handelte es sich mehr um einen Testlauf, da das Rennen noch nicht für die Platzierung in der Formel-1-Weltmeisterschaft zählte. In den darauffolgenden Jahren wurde eine permanente Rennstrecke gebaut. Diese als Österreichring bekannt gewordene Rennstrecke wurde erstmalig in der Formel-1-Saison 1970 als offizielle Austragungsstätte genutzt. Seitdem hatte sich jedoch eine Menge getan.
 
Der Österreichring galt bei den Fahrern als beliebte Strecke und erlaubte ein Maximum an Geschwindigkeit. Diverse Kollisionen sorgten jedoch dafür, dass die Strecke mehrfach umgebaut wurde, um den neuen Sicherheitsbestimmungen zu entsprechen. Allerdings war die Strecke an manchen Stellen weiterhin zu schmal, was diverse Crashes verursachte. Nach einer Massenkollision 1987 wurde der Entschluss gefasst, die Strecke aufzugeben.

Diese erlebte aber in den 90er-Jahren massive Umbauten und wurde als A1-Ring bekannt. Finanzielle Probleme setzten die Strecke dann wieder lange Zeit auf Eis, bis Red Bull 2008 die schon teilweise abgerissene Anlage aufkaufte und nach neuesten Standards umbaute. Seit 2014 ist der Red Bull Ring wieder Teil der Formel-1-Weltmeisterschaft.

Wie man hier nachlesen kann, handelt es sich um eine ganz spezielle Rennerfahrung. Die Strecke verfügt über zwei Links- und sechs Rechtskurven, die sowohl bergauf als auch bergab führen. Das Geschick der Fahrer wird dadurch stark gefordert, da diese in den richtigen Momenten beschleunigen und abbremsen müssen, um erfolgreich zu sein. darren nunis DcPyI0LFgAA unsplashErneuter Doppelsieg für Mercedes ? Photo by Darren Nunis on Unsplash
Dieser Variationen auf der Rennstrecke sorgen auch dafür, dass es schwer wird, im Voraus einen klaren Favoriten ausmachen zu können.

2018 gewann der Niederländer Max Verstappen zum ersten Mal den GP von Österreich. Hinzu kam, dass es ein erster Erfolg für den Red-Bull-Rennstall war, der erst 2004 gegründet wurde und über den man auf dieser Seite detaillierte Infos bekommen kann.

2017 siegte der Finne Valtteri Bottas und 2016 war es der Brite Lewis Hamilton gewesen. Nur Rico Rosenberg konnte 2014 und 2015 zwei Siege verbuchen. Doch genau diese Unberechenbarkeit der Strecke macht das Rennen 2019 so spannend. Zusätzlich zu den Gewinnern der letzten Jahre sollte man den Monegassen Charles Leclerc nicht abschreiben, der bislang Dritter in der Formel-1-Tabelle ist.

Der Red Bull Ring fasziniert mit seinen teils unberechenbaren Rennabschnitten und trägt dabei sicherlich sehr stark zur generellen Beliebtheit des Autorennsports bei. In der Populärkultur sind schnelle Autos dabei schon lange beliebt. Die Filmreihe The Fast and the Furious hatte die Kinos seit 2001 mit acht Filmen erobert. Im Sommer 2019 wird dabei ein Spinoff der Serie erwartet. Ebenfalls beliebt sind Videospiele wie die bekannte Serie Need for Speed. Aber auch kleinere Gelegenheitstitel wie Slot Car Racing werden gerne gespielt. Wie ein externer Link verrät, werden manche dieser Slots dabei ebenfalls als Freispiele oder in Form von Geldgeschenken und anderen Boni angeboten. Natürlich bleibt auch immer die Möglichkeit, nach anderen kostenlosen Minispielen im Internet zu suchen.
 
Die besondere Geschichte des Red Bull Rings hat die Formel 1 nicht nur in Österreich wichtiger werden lassen, sondern auch zur Beliebtheit des Rennsports allgemein beigetragen. Wer dabei 2019 gewinnen wird, wird der 30. Juni zeigen.

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