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Max Wimmer vor Adam Lengyel und Gabor Tim copyDer Suzuki Cup Europe 2021 wurde gestern mit einem Sieg des Swift-Piloten Max Wimmer eröffnet, einheimische Ungarn Lengyel und Tim haben das Nachsehen

Heute fand auf dem Hungaroring bei Budapest der Saisonauftakt im SUZUKI Cup EUROPE statt. Insgesamt waren 24 SUZUKI Swift mit Piloten aus Polen, Ungarn und Österreich am Start. Vier Fahrzeuge der Ungarn wurden in der Klasse Swift 1,6 gewertet, der Rest in der Klasse 1,4 Turbo.

Bei den Österreichern waren ursprünglich elf Starter gemeldet, zwei Fahrer mussten im letzten Augenblick absagen. Maximilian Mayr, der 18-jährige Tiroler als Newcomer hatte in seinem Maturajahr, genau heute eine Schularbeit zu bestreiten und unser Oldie Johannes Maderthaner verschob seinen Saisonstart auf die nächsten Rennen.

Zwei Neuerungen sind ebenfalls zu erwähnen. Der Start des SUZUKI Cup EUROPE auf dem Red Bull Ring, der im Vorfeld bereits abgesagt wurde, findet nun doch in Spielberg am Freitag, 21. und Samstag 22. Mai 2021 statt. Es werden dort zwei Rennen gefahren. Alle übrigen Termine bleiben bis jetzt gleich. Die zweite Neuerung betrifft den Wechsel von Fabian Ohrfandl vom Team Schiessling Racing zum SUZUKI Team Austria. Podium Rennen 1Siegerehrung 1. Rennen v.l.Philip Dietrich, Dominik Haselsteiner, Adam Lengyel, Max Wimmer, Gabor Tim, Max Zellhofer
Foto: Suzuki Team Austria


Im heutigen Qualifying fixierte der Wimmer Werk Motorsport Pilot Max Wimmer Bestzeit, dies mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,015 Sekunden auf die beiden ungarischen Junioren Attila Bucsi und Gergö Racz. Titelverteidiger Gabor Tim (H) wurde Vierter. Zweitbester Österreicher wurde das Geburtstagskind Dominik Haselsteiner als 7.ter vor Rookie Philip Dietrich. Fabian Ohrfandl wurde Elfter, Günther Wiesmeier vor Max Zellhofer 13.ter. Auf den Plätzen 17 und 18 folgten Daniel Lemmerhofer und Christoph Zellhofer. Ein beachtliches Debüt feierte der Tiroler Newcomer Michael Mayer mit Platz 20, unter insgesamt 24 Teilnehmern.

1.Rennen:
Max Wimmer legte bei besten äußeren Bedingungen einen Blitzstart hin und konnte die beiden Junioren Bucsi und Racz klar distanzieren. Damit entstand auch eine entscheidende Lücke zum ungarischen Titelverteidiger Gabor Tim. Einen sehr guten Beginn hatte auch Adam Lengyel, der sich schon in der ersten Runde an die zweite Stelle schieben konnte und in der Folge seinen ungarischen Landsmann Gabor Tim auf Abstand halten konnte. Für Max Wimmer gab es so nach 10 Runden einen überlegenen Start- Zielsieg vor Adam Lengyel und Gabor Tim. Die Österreicher hielten sich blendend. Dominik Haselsteiner wurde hinter dem Junior Attila Bucsi Fünfter und der heimische Rookie Philip Dietrich nach einer sehr beherzten Fahrt hinter dem Polen Maciej Banas Siebenter, dies noch vor Max Zellhofer der sich vom 13. Platz bis auf Platz 8 nach vorkämpfen konnte. Fabian Ohrfandl wurde 11.ter, Günther Wiesmeier 14.ter, Christoph Zellhofer 16.ter, dies vor Daniel Lemmerhofer und dem Tiroler Michael Mayr, der bei seinem ersten SUZUKI Einsatz mit Platz 18 mehr als zufrieden sein konnte. Morgen Samstag werden die beiden restlichen Rennen des SUZUKI Cup EUROPE auf dem Hungaroring ausgetragen.

Die Stimmen der drei Erstplatzierten nach dem 1. Rennen:
Max Wimmer (Wimmer Werk Motorsport) als Sieger: „Mit einem Megastart konnte ich gleich einen bedeutenden Vorsprung herausfahren. Danach vergrößerte ich diese Lücke auf meine Verfolger und fuhr ein relativ einsames Rennen. Gegen Ende kamen aber Lengyel, Tim Gabor, Attila Bucsi und Dominik Haselsteiner immer näher, ich hatte aber Glück, weil das Safetycar wegen eines Unfalles auf die Strecke kam. Es war ein unterhaltsames Rennen, ich hoffe, dass ich morgen ebenfalls auf das Podium fahren kann.“

Adam Lengyel als Zweiter: „Für mich war das ein schönes Ergebnis für den Start in die neue Saison. Das Rennen war sehr schwierig, wir haben die ganze Zeit über sehr hart, aber auch sehr fair gefightet. Für morgen wo man die Startaufstellung umdreht, rechne ich mir gute Chancen aus.

Gabor Tim als Dritter: „Mit meinem Start war ich sehr zufrieden. Leider haben wir am Beginn des Rennens viel Zeit verloren, die dann nicht mehr aufzuholen war. Trotzdem kann ich mit meinem Abschneiden beim ersten Rennen zufrieden sein. Morgen ist auch noch ein Tag, da zählen bei zwei Rennen die Punkte doppelt.

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