Endlich gibt es eine österreichische Unfallversicherung für Hobby-Motorsportler - Foto: Ernst GruberHansjörg Matzer, selbstständiger Versicherungsmakler, Hobby-Motorsportler und Fotograf für Autosport.at, im Gespräch mit Autosport.at über die von ihm ab sofort angebotene Unfallversicherung für Hobby-Motorsportler.

Endlich gibt es eine österreichische Unfallversicherung für Hobby-Motorsportler! Die heimische Motorsport-Szene hat dies Hansjörg Matzer zu verdanken. Er ist seit 18 Jahren als selbständiger Versicherungsmakler in der Steiermark tätig. Seine Liebe zum Motorsport hat ihn bewogen zuerst  als Fotograf für Autosport.at tätig zu werden. Dadurch kam er erst so richtig auf den Geschmack und fuhr 2015 selbst seine erste Rallye. Hansjoerg Matzer<br>Foto: Daniel KocherHansjoerg Matzer, Versicherungsmakler & Hobby-Motorsportler
Foto: Daniel Kocher


Nun hat er in Kooperation mit einem österreichischen Versicherer eine Unfallversicherung mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis für Hobby-Motorsportler auf den Markt gebracht. Wir von Autosport.at haben nachgefragt:

Autosport.at: Hansjörg, wie kam es zu dieser Unfallversicherung?
Matzer: Ich bin seit vielen Jahren im Motorsport unterwegs, zuerst als Zuseher, dann als Fotograf und seit einem Jahr auch vereinzelt als Rallyefahrer.

Für das Rallyefahren habe ich eine Unfallversicherung gesucht, konnte aber in Österreich keinen passenden Versicherungsschutz finden, obwohl ich selbst seit 30 Jahren in der Versicherungsbranche tätig bin.

Autosport.at: Warum braucht man eigentlich für den Motorsport eine eigene Unfallversicherung?
Matzer: Viele Menschen in Österreich haben eine private Unfallversicherung abgeschlossen. Solche Versicherungen bieten aber keinen Versicherungsschutz bei solchen Unfällen, die sich bei Trainings- und/oder Rennläufen von Motorsportveranstaltungen wo es auf die Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten ankommt ereignen.

Autosport.at: Aber es gibt ja eine Unfallversicherung, die quasi in der Rennlizenz inkludiert ist?
Matzer: Das ist richtig, da sind aber die Versicherungssummen aus meiner Sicht viel zu niedrig!  Und was oft vergessen wird: Dieser oben erwähnte Leistungsausschluss gilt z.B auch bei einem Firmen-Kart-Rennen.

Dazu braucht man keine Lizenz. Jede(r) Motorsportler-in weiß, dass der geliebte Sport auch nicht unerhebliche Gefahren birgt und daher bin ich überzeugt, dass ein ausreichender Versicherungsschutz absolut notwendig ist.

Österreichische Unfallversicherung für Hobby-Motorsportler: Höhere Leistungen auch bei nicht ganz schweren Unfällen<br>Foto: Werner SchneiderÖsterreichische Unfallversicherung für Hobby-Motorsportler: Höhere Leistungen auch bei nicht ganz schweren Unfällen
Foto: Werner Schneider
Autosport.at: Was sind die Besonderheiten Deiner Unfallversicherung?
Matzer: Es besteht Versicherungsschutz bei Berufs- und Freizeitunfällen rund um die Uhr, weltweit, sämtliche Leistungen- also auch Hubschrauberbergung etc - gelten auch bei aktiver Teilnahme an Motorsport-veranstaltungen als versichert.

Schon ab 1 % Invaliditätsgrad wird eine Leistung erbracht, bei Knochenbruch gibt es ein Sofort-Trostpflaster von 500,- Euro.

Es ist auch gelungen, die sogenannte Gliedertaxe gegenüber herkömmlichen Varianten erheblich zu verbessern.

Das bedeutet im Ergebnis höhere Leistungen auch bei nicht ganz so schweren Unfällen

Autosport.at: Wie und wo erfolgt die Schadenabwicklung?
Matzer: Meine Mitarbeiter und ich sind auch die ersten Ansprechpartner im Schadenfall.

Der Kunde meldet uns den Schaden und schickt uns die Diagnose.

Wir begleiten professionell die gesamte Schadenabwicklung bis zur Auszahlung des Entschädigungsbetrages.

Da es sich um einen österreichischen Versicherer handelt, gelten natürlich österreichische Versicherungsbedingungen und ein etwaiger Schaden wird in Österreich abgewickelt. Matzer - Der Versicherungsmakler sorgt dafür dass sich um den Schaden gekümmert wird<br>Foto: Dirk HartungMatzer - Der Versicherungsmakler sorgt dafür dass sich um den Schaden gekümmert wird
Foto: Dirk Hartung


Autosport.at: Die angeführten Leistungen klingen überzeugend, doch was kostet diese Risikoabsicherung?
Matzer: Die Prämie für die kostengünstigste Variante beträgt lediglich 18 Euro pro Monat und damit gibt es wohl kein Argument mehr, sich nicht ausreichend zu versichern. Wir bieten drei unterschiedliche Varianten an.

Es würde aber den Rahmen dieses Interviews sprengen, diese im Detail zu erklären. Für weitere Infos bitte per Anfrage über unsere Homepage und oder direkt bei mir. 

Autosport.at:  Was ist denn als nächstes geplant ?

Matzer: Zuerst werde ich wieder zusammen mit meinem jüngeren Sohn Michael mit einem Opel Astra Combi, Baujahr 1984 und ganzen 54 PS, am Pothole-Rodeo teilnehmen.

Dabei handelt es um eine Spaß-Veranstaltung: Von Graz ca. 4.500 Kilometer quer durch den Balkan und hoffentlich wieder zurück, und das mit einem mindestens 20 Jahre alten Fahrzeug welches maximal 500,-- Euro kosten darf. Schon im Vorjahr haben wir uns diesen Spaß gegeben. (Link: Pothole-Rodeo )

Danach stehen dann noch die Rallye-Weiz sowie die Liezen-Rallye auf meinem Plan.

Autosport.at: Hansjörg, wir danken Dir für dieses Gespräch und wünschen Dir viel Spaß und Erfolg.


Kontakt zu Hansjörg Matzer - der Versicherungsmakler

Matzer Motorsportversicherung

 

 

 

Fotos: Werner Schneider, Daniel Kocher, Ernst Gruber, Dirk Hartung

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