Der Startbereich der Bergrallye St. Andrä/Höch (Kitzeck)6 Tage vor dem Rechbegrrennen starteten 60 Piloten bei der vom MSK Feistritztal organisierten Bergrallye in St. Andrä/Höch. Auch diese Veranstaltung wird von Werner Schneider kommentiert.


60 Piloten war eine schöne Zahl und ein weiterer Beweis dafür, dass sich der Bergrallye-Cup wieder im Aufwind zu befinden scheint. Ohne die Termin-Kollision mit dem Slalom-ÖM-Auftakt hätten es allerdings noch mehr sein können, wie ein Blick in die Ergebnisliste von dort beweist. Rennleiter in St. Andrä/Höch war Jimmy Kahr - alles im GriffRennleiter in St. Andrä/Höch war Jimmy Kahr - alles im Griff
Foto: Werner Schneider/Agentur Autosport.at

Der Porsche Club Steiermark, der größte seiner Art in Österreich, nutze wie früher in Koglhof zu Gleichmäßigkeits-Fahrten, diesmal waren 12 Fahrzeuge am Start.

Dass alles sehr gut organisiert ablief - auch die Parade historischer Traktoren in der Mittagspause, die reges Interesse hervorrief - braucht inzwischen fast nicht mehr extra erwähnt zu werden. Das Rennen war um 16:45 Uhr beendet, eine sehr gute Zeit, da es auch keinerlei ernstzunehmende Zwischenfälle gab. Dementsprechend selten musste Rennleiter Jimmy Kahr auch auf die Strecke hinaus.

Sportlich gab's mit Florian Pyringer, Didi Sternad und Thomas Holzmann gleich drei Piloten die erstmals überhaupt einen Bergrallye-Sieg einfuhren, was natürlich außerordentlich gut war. Denn Verkrustung in den einzelnen Klassen mit vorhersehbaren Siegern war in den letzten Jahren eines der Kernprobleme des Bergrallye-Cups. Zudem führen mit Jürgen Halbartschlager und Florian Pyringer in ihren Klassen nun Leute, die noch nie an der Tabellenspitze standen. Der Sensationssieg von Thomas Holzmann in der "Königsklasse" brachte zudem weiteren frischen Schwung hinein, der ja schon durch die Tabellenführung von Stefan Wiedenhofer gegeben ist. Dass Karl Schagerl in beiden Trainingsläufen ausfiel und nun mit einem komplizierten Antriebsdefekt um seinen Rechberg-Start bangt, war natürlich schade für ihn, aber die Spannung wurde dadurch jedenfalls gefördert.

Als nächstes steht die neue Bergrallye Gasen-Straßegg (Ersatz für Naas) auf dem Bergrallye-Programm, mit 2,5 km Länge, was ja seit diesem Jahr erlaubt ist, und einem österreichischen Unikum obendrauf: Das Fahrerlager befindet sich im Ziel. Etwas das wir ja vom slowenischen Bergrennen Rogla kennen, das leider nicht mehr stattfindet und auch von vielen die damals dabei gewesen sind, schmerzlich vermisst wird.

Hier finden Sie weitere Fotos der Bergrallye St. Andrä/Höch (Kitzeck) 2017

 

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