190614 Peroni Monza 00 DH 0055Der unter dem Pseudonym "Dennis G. Watt" startende Österreicher  hat nach den Rennen in Monza die Führung in der P9 Challenge Sprint-Wertung übernommen.

Die P9-Szenekenner waren nicht überrascht. Im "Königlichen Park von Monza" gelang es dem routinierten Racer und Serieneinsteiger "Denis G. Watt" (Porsche) beim 2. Serienwochenende 2019 in Italien die Tabellenspitze der P9-Challenge zu übernehmen.

Mit vollen Punkten in beiden Sprints stürmte der Endurance-Tabellenführer der P9 Hermann Speck (Porsche) auch in Monza einmal mehr Richtung Spitze. Beide Sprints wurden in Monza in einem Doppellauf ausgetragen. Aber "Denis G. Watt" gelang es die Tabellenführung dort knapp von Auftakt-Tabellenführer am Red Bull Ring,  Antonin Herbeck (Pagani Zonda) zu übernehmen.

Drei Nationen kämpfen nun um die P9-Spitze. Antonin Herbeck (CZ), "Denis G. Watt" (A) und Hermann Speck (D) liegen im Kampf um die Spitze in der Tabelle nicht weit auseinander. Und das sorgt nach den Weekends auf den Grand Prix-Strecken in Österreich und Italien sowie dem bevorstehenden Halbzeit-Rennen auf dem Lausitzring in Deutschland für besondere Spannung. Für Race-Fans ist der Lausitzring leicht zu erreichen, Er liegt auf halber Strecke sehr verkehrsgünstig zwischen Dresden und Berlin auf Höhe Senftenberg praktisch direkt an der Autobahn. Spannung pur für Aktive und den Rennsportfreunden, oder nicht ?

Durch eine umstrittene "drive in"- Abmahnung in Monza wurden die Frontmänner Markus Fischer und "Denis G. Watt" deutlich benachteiligt. Abmahnungen oder Zeitstrafen scheinen neuerlich von Veranstalterseite doch wohl etwas reichlich konfus entschieden zu werden. Man denke nur an den G.P von Kanada zum Nachteil Ferrari oder jüngst an die 24h am Ring zum Nachteil für Manthey-Porsche. 190616 Peroni Monza 04 DH 0722 1800Ein Sonntag in Monza - Das Podium der P9 Challenge 2019

Doch zurück zur P9-Challenge nach Monza. Markus Fischer und sein Bruder Michael (BMW Z4 GT3) bestritten je einen Sprintlauf. Diese Rennen wurden in Monza, bedingt durch den Zeitplan mit definiertem Boxenhalt, wie eingangs angesprochen, nacheinander ausgetragen. Dazwischen eine definierte Standzeit. Michael Fischer fuhr den Start und Bruder Markus den zweiten, wenn man so will, "Halbzeitsprint". Am Ende 4,33P für jeden der Fischerbrüder. Denn die Wertung erfolgte ja mit doppelter Punktzahl des Gesamtergebnisses für Einzelstarter. Der junge Gipfelstürmer Markus Fischer landete so in der P9-Challenge-Tabelle auf Platz 3. vor dem Mann der hier aus geschäftlichen Gründen pausieren musste, dem Prager Antonin Herbeck (CZ). 

Leider pausierte in Monza auch der jüngste P9-Challenge-Starter der Seriengeschichte, Dennis Fetzer aus dem Deutschen Gießen, der am Red Bull Ring noch 17jährige debütierte, vom Kart kommend in Österreich vier Wochen zuvor sensationell als bester KL5-Pilot in der P9. Die Chance auf eine Tabellenführung hätte für den Junior absolut bestanden. Hinter Fetzer (Porsche) als derzeit Gesamt-6. rangiert Oliver Michael (A) vor "Jack Crow" (D), Heiko Neumannund (D) dem Österreichischen Ex-P9-Champion Franz Irxenmayr. Alle 4 Routiniers auf verschiedenen Porsche-Modellen.

Oliver Michael, ein Mann aus der Technik, ist der KL5-Tabellenführer. Markus Alber auf seiner Team Zebra-Callaway-Corvette Z06 folgt vor Michael Fischer (A). Beide haben bislang nur ein verwertbares Resultat in der Tabelle. Beide überzeugten am Red Bull Ring bzw. in Monza einmal mehr voll. Sie sind beide mit viel fahrerischen Potential unterwegs. Auch da kommt ganz sicher "noch was". Man darf gespannt sein wer in der Lausitz den "Halbzeit-Titel" in der P9 mit heim nehmen wird. Herbeck (CZ), Fischer, Mischael (b.A) und Fetzer (D) haben den Anschluss an die Spitze klar in Griffnähe. Verloren ist da nichts!

Alles scheint noch drin zu sein. "Hochspannung auf dem vor 19 Jahren eröffneten Trio-Oval "Eurospeedway Lausitzring" mit integrierter Runstreckeist ist angesagt", so P9-Manager Bernhard Fischer aus München.

Red Bull Ring u. Monza - "Specki" baut Endurance-Führung aus
Volles Rohr zum Sieg am Red Bull Ring und danach das gleiche Manöver wie in Österreich auch im "Königlichen Park" von Monza in Italien waren sein bisheriger Weg zum Erfolg in der P9. Hermann Speck aus Nürnberg stabilisierte seine Tabellenführung in der P9-Endurance 2019 beim zweiten P9-Weekend in der Sonne Italiens deutlich. 190616 Peroni Monza 02 DH 0542Führung in der Endurance-Wertung ausgebaut: Hermann SpeckDa der Franke die Endurance allein zu fahren pflegt, kassiert er somit auch bei jedem Sieg die volle Punktzahl. Den renommierten Pumpenhersteller aus Nürnberger einzuholen, das dürfte in der laufenden Saison keine einfache Übung sein. Perfekt von AKA-Sportwagenservice vorbereitet verfügt Hermann Speck mit seinem 997er GT3R über das optimale Sportgerät. Für die nötigen Siege in der P9-Endurance sind das Siege die den Weg zum Titel pflastern helfen. Nach den Erfolgen von Monza sitzen "Specki" in der Tabelle das aufstrebende, junge Talent Markus Fischer und Senior Geri Fischer dem amtierenden P9-Endurance-Champion im Nacken. Porsche Kontra BMW im Kampf um den Titel?

Auf BMW M4 GT3 und einem M3 aus der Münchener Fertigung ist die "Fischer-Familie" aus dem Österreichischen Mödling bei Wien nicht nur erfolgreich am Start sondern dazu Stammgast auch auf dem "Stockerl" der P9-Challenge und der P9-Endurance. Für Hermann Speck bereitet man den Porsche 997 GT3R bei AKA in Deutschland akribisch auf die Rennen vor. Für die BMW-Modellen der 3 "Fischer-Boys" laufen die Vorbereitungen im eigene Team Medilikke-Motorsport - da wie dort mit großem Erfolg - wie man sieht. Platz 4 und 5 belegen die Deutschen Dennis Fetzer und Mark Wallenwein. Abgerutscht auf den 4 Tabellenrang lag am Startverzicht der Deutschen race:pro-Crew für Monza. Man darf gespannt sein wann der jüngste P9-Starter, Dennis Fetzer debütierte mit 17 Jahren am Red Bull Ring, bei uns wieder auftauchen wird. Persönlich einiges erwartet hatte ich vom Monza-Einsatz des Porsche-Duo's Neumann/Kirchhöfer. Leider machte ein Ausritt im freien Training diese Hoffnung zunichte. Sein P9-Debüt feierte Michael Hohlmann. Der Deutsche Fahrer startete mit "Denis G.Watt" auf einem von KR-Racing-Promotion eingesetzten Porsche 991 GT3 Cup MK2. Als 7. punktgleich mit Heiko Neumann rangiert Michael Hohlmann mit 67,00 P vor Franz Irxenmayr (A) und Klaus Ostenrieder. Letztere, nicht bei der Endurance in Monza am Start, verblieben bei 64,33 P in der P9-Tabelle.

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