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190616 Peroni Monza 02 DH 0542
Die Sommerpause ist auch für die P9 Challenge vorbei - bei den Masaryk Racing Days startet die internationale GT-Serie in die 2. Saisonhälfte - wir blicken zurück.

Tabellenführer "Denis G.Watt" übergibt an Hermann Speck
Von der Spannung an der Tabellenspitze dieser internationalen GT-Serie konnte die Formel 1 bis vor einiger Zeit  nur träumen. Die Tabellenführung wechselte an jedem P9-Challenge Wochenende. Die Serie hat es 2019 also absolut in sich.
Blenden wir kurz zurück. Alles begann Mitte Mai auf der Österreichischen Grand Prix Strecke, dem Red Bull Ring nahe Graz. Dort super schnell unterwegs war der aus Prag an gereiste Tscheche Antonin Herbeck. Der GT-Spezialist radierte zu Saisonbeginn Topzeiten in den Asphalt der Formel 1-Strecke vor der großartigen Alpenkulisse. Auf seinem tief rot lackierten Pagani Zonda GT3R, gebaut in Italien, gewann der GT-Routinier die zwei Sprintrennen unangefochten von der Pole. Das er auch die beiden schnellsten Rennrunden holte, das berauschte jeden Mechaniker des Teams Rock Robots aus Prag natürlich über alle Maßen. Pole, schnellste Runde und Sieg, das ist es was man sich als Team wünscht. Doppelsieg und Tabellenführung für das Team aus der Tschechoslowakei unterstrich zu Saisonbeginn auch den internationalen Charakter der P9-Challenge. Porsche-GT-Asse waren es, die dem Pagani-Zonda-Piloten im Genick saßen. 190727 P9 Lausitzring 03 DH 6514"Dennis G. Watt" - hier beim letzten Rennen vor der Sommerpause auf dem Lausitzring Ganz nahe dran der gerade mal 17 Jahre junge Dennis Fetzer aus dem Deutschen Giessen. Bei seinem Automobilsportdebüt nach den Kartjahren landete er in der Tabelle vor P9-Routinier Oliver Michael (A). Michael gewann die KL5 der P9.

Beim zweiten P9-Weekend auf der legendären Formel 1 Strecke im Italienischen Monza konnte Antonin Herbeck nicht starten. "Geschäftliche Verpflichtungen mussten für mich an diesem sicher tollen Wochenende in Monza Vorrang haben", so der Fahrer aus Prag achselzuckend. Die sich bietende Situation nutzte der Österreicher "Denis G. Watt" für sich. Er gab kräftig Gas und gewann seine Klasse im "Königlichen Park" von Monza. So rauschte der Österreicher an die Spitze der Tabelle der P9-Challenge. Ein Erfolg, den sich das Team KR-Racing aus Graz in den ersten 4 Rennen der Saison systematisch erarbeiteten konnte. Aber einer pirschte sich schon an den Österreicher "Denis G.Watt" heran, Hermann Speck aus dem Deutschen Nürnberg. Auch er wie "Denis G.Watt" ein Porsche-Mann der auf seinem in der Szene bekannten KL6 GT-Modell, dem gefürchteten gelb-schwarzen 997er GT3R erfolgreich unterwegs war und ist. Den 3. Rang in der P9-Tabelle holte sich in Monza der neue Senkrechtstarter der P9 aus Österreich auf dem erfolgreichsten BMW, einem Z4 GT3, Markus Fischer (A).
Nach den Rennen 5 und 6 der Serie auf dm Deutschen Lausitzring änderte sich die Tabellenspitze erneut. Nach den Frontmännern aus Tschechin und Östrerreich übernahm nun Hermann Speck die Spitze der Tabelle. Seine Sprintsiege 3 und 4 der Saison brachten den Deutschen Piloten vor den Markenkollegen "Denis G.Watt" aus Österreich und den in der P9  ebenfalls bereits bekannten Jürgen Bender (Callaway-Corvette) nach vorne.

Die Sieger der Kl6, Kl5 und Kl8 also ganz vorne in der P9-Challenge-Tabelle. Erfolgreichster Fahrer der Kl4 bei Halbzeit ist nach dem Lausitzring der amtierende P9-Champion Boris Schimanski (D, Porsche). Er rangiert hinter Markus Fischer (BMW) auf Gesamtrang 5.


Halbzeitmeister also Hermann Speck aus Nürnberg auf Porsche. Er gewann in den vergangene Beiden Jahren die P9-Endurance-Meisterschaft. HTS

P9-Endurance: 4 Klassen, 3 Rennen, 2 Nationen, 1Sieger ...
... Und dieser Sieger ist Halbzeitmeister 2019, - Hermann Speck. Der Franke ballerte seinen gelb-schwarzen 997er unter Leitung seiner Techniker Peter Hertlein und AKA-Chef Arno Kühnl an den 3 Wochenenden der P9-Endurence stehts nach vorne."Sieg ist und bleibt eben die 1.Garantie für die Tabellenspitze", so einer der es wissen muss, Renningenieuer Marco Bayer. Aber zurück zur P9-Endurance. 190616 Peroni Monza 04 DH 0715Hermann Speck strahlte nicht nur auf dem Podium in Monza Wer selber viel fahren will, der sollte in der Endurance an den Start gehen. Überfordern kann man sich da nicht.

Denn es ist im Reglement vorgesehen, eventuell mit einem Fahrerkollegen zusammen zu fahren. Die Pause für den Fahrerwechsel ist im Reglement zeitlich exakt bestimmt. Wer nicht wechseln will, der bleibt in seinem GT und erholt sich einfach ehe es weiter geht. Hermann Speck ist ein Mann der immer volle Kanne und eben auch alles gibt.

Er hat sich den Titel des 2019er Halbzeit-Champions alleine verdient. Dazu muss man wissen, das der schnelle Pumpenhersteller aus Nürnberg bereits die P9-Endurance als Meister in den Jahren 2017 und 2018 abgeschlossen hat. und wie es derzeit ausschaut .... aber lassen wir das. Obwohl 117,01 Punkte auf dem Konto "ein echtes Wort" sind wollen wie die P9-Endurance nicht vor dem Finale der Serie im Italienischen Imola im Spätsommer des Jahres loben.

Auf Platz 2 hinter Hermann Speck rangiert derzeit der erfolgreichste Fahrer des Österreichischen Teams KR-Racing aus Graz. Porsche-Markenkollege Michael Hollmann aus Deutschland belegt den Ehrenplatz auf einem Porsche des Teams. Speck ist Klassenbester der KL6. Hollmann als Bester der KL5 konnte den Deutschen Fahrerkollegen Ulrich Schmidt hinter sich lassen. Schmidt, der Routinier aus Bremen, stieg verspätet in die Endurance ein. Auf einem VW Golf 6 GTI Turbo gab er in der Kl8 seinen "335 Pferden" unter der Motorhaube am Lausitzring kräftig die Sporen.

 

Als Dritter bei Saison-Halbzeit liegt der WS-Racing-Pilot Ulrich Schmidt mit 78P knapp vor dem besten Österreicher Markus Fischer auf BMW Z4-GT3. Punktgleich dahinter der Herr Papa Fischer. Er teilte sich den BMW mit seinem Junior. Beide wurden am Lausitzring natürlich vermisst. Wie auch der Michael. Der Dritte im Bunde der schnellen Fischers vom Team Mediliken. Hinter der Fahrerpaarung Fetzer/Wallenwein von Team race:pro aus Stuttgart dann Heiko Neumann (Burg). Der bestplazierten KL4-Fahrer waren bisher der Österreichische Ex-Champion der P9-Challenge, Franz Irxenmayr. "Irxi" bestritt zusammen mit Klaus Ostenrieder (D) die Endurance in Monza. Klaus gedachte dort seinen Renault Dallara RS01 zu fahren. Als sich dabei Probleme abzeichneten, stieg der Mann aus Ottobeuren in den Porsche von Ex-Champion Irxenmayr als Co ein. Boris Schimanski, amtierender P9-Challenge-Champion, und "Denis G. Watt" (A) rangieren knapp hinter Irxenmayr/Ostenrieder. Lamborghini-Huracan-P9-Neueinsteiger Martin Lechmann brachte es beim ersten Serieneinsatz wie "irxi" und "Denis G. Watt" (A) auf 63P - Respekt. Die Lambos von Franz Konrad dürften bald für Aufsehen in der P9 sorgen.

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