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220730 AFR6 01 MR 4429In Hockenheim präsentierten sich Sandro Zeller und Benjamin Berta in Siegerlaune - erfreulich die Zahl der neuen Starter im Drexler Formel Cup.

Nach drei Jahren der Abstinenz hat sich der Drexler Formel Cup zu seinem 6. Rennwochenende in Hockenheim mit einem tollen Feld präsentiert. Die beiden Renntage im Badischen begannen  am Freitag mit einer für den Motorsport betrüblichen Situation. Im freien Training am Nachmittag durchschlug ein Fahrer in einem Sportwagen die Auslaufzone in der Spitzkehre auf Grund gesundheitlicher Probleme und verunfallte dabei tödlich. Daraufhin wurden alle Aktivitäten mit einem sofortigen Abbruch beendet. Somit wurden im Drexler Formel Cup die Zeiten der freien Trainings für die Startaufstellung herangezogen, da das Qualifying nicht gefahren wurde.

Für Thomas Amweg (Franz Wöss Racing) war das Rennwochenende auf Grund eines Defekts an der Ölpumpe am Dallara Mercedes am Freitag beendet. Sehr schade für den Aargauer, der sich so sehr auf die Läufe in Hockenheim in der Formel 3 gefreut hatte.

Im 1.Lauf schnappte Sandro Zeller (Jo Zeller Racing) Mitfavorit Benjamin Berta (Team Hoffmann Racing) die Führung noch in der ersten Runde weg. Berta war von der Pole Position aus ins Rennen gestartet. Daraufhin ging er sofort in den Angriffsmodus über, Zeller zu attackieren. Dieses Duell prägte das Rennen um den Gesamtsieg auf Augenhöhe. Zeller konnte in der siebten Runde einen Minimalvorsprung von 1.407 Sekunden verbuchen. Berta blieb im Windschatten, doch bis zum Fallen der Zielflagge sollte er Sandro Zeller nicht mehr in Gefahr bringen können, der in der 13.Runde mit einer 1:36,104 min zudem die schnellste Rennrunde auf dem 4.574 Kilometer langen Grand Prix Kurs fuhr. 220730 AFR6 02 JF0694Der Drexler Formel Cup begrüßte in Hockenheim viele neue Starter - hier im Bild Andreas Stamann - Foto: Michael Rehak / Agentur Autosport.at

Hinter den beiden Streithähnen wurde Kurt Böhlen (Jo Zeller Racing) mit über 16 Sekunden Rückstand auf Rang drei notiert. Bis zur Rennhälfte der 16 Rundenhatz lag Böhlen in Schlagdistanz, musste dann aber abreisen lassen. Auf Rang vier liegend sicherte sich David Richert (Franz Wöss Racing) wertvolle Punkte vor Marcel Tobler (Jo Zeller Racing). Danny Luderer (Vogtland Racing Team) gelang von der  12.Startposition aus der Sprung auf Rang neun. Vor ihm platzierte sich Andre Petropoulos (Team Hoffmann Racing) als Sieger der Formel Renault-Kategorie, der Andreas Stamann und Hartmut Bertsch auf die weiteren Ränge verweisen konnte. Diese zwei Piloten waren dieses Jahr erstmals im Drexler Formel Cup am Start.

Im zweiten Lauf sollte sich der Fight zwischen Zeller und Berta nochmals zuspitzen. Sandro Zeller suchte von der Pole Position aus die Flucht nach vorn, was dem Schweizer Formel-3-Titelverteidiger lange Zeit gelang. Doch Berta setzte ihn immer wieder unter Druck und ging in der 12 Runde vorbei. Die Führung behielt Berta bis ins Ziel und siegte mit 1.380 min Vorsprung. Im Gegensatz zum 1.Lauf verkürzte Kurt Böhlen seinen Rückstand zur Spitze und wurde Dritter vor seinen Landsmann Marcel Tobler, der David Richert in Schach hielt und mit Rang vier ein Achtungsergebniss erfuhr. In der Formel Renault war Andre Petropoulos erneut das Maß aller Dinge. Er siegte vor Andreas Stamann und Stephan Glaser (Jo Zeller Racing), wobei er außerdem einige Fahrzeuge aus der Formel 3 hinter sich ließ. Mit diesem Erfolg in Hockenheim hat sowohl Sandro Zeller in der Formel 3, als auch Benjamin Berta in der Formel 3 Open die Tabellenführung ausbauen können.

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