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postimg 20190316Perfekter Start ins Motorsportjahr 2019 für Dempsey Proton Racing: Beim 1000-Meilen-Rennen in Sebring/USA gewann das Team aus Ummendorf die hart umkämpfte Klasse GTE-Am...

...und feierte damit einen seiner größten Erfolge. Mit dem Porsche 911 RSR fuhren Christian Ried (Schönebürg), Matt Campbell (Australien) und Julien Andlauer (Frankreich) auf dem wegen seiner vielen Bodenwellen berüchtigten Sebring International Raceway als Sieger über die Ziellinie. Nach Le Mans, Silverstone und Shanghai ist das bereits ihr vierter Erfolg in der Super-Saison 2018/2019 der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC.

Das Rennen auf dem traditionsreichen Flugplatzkurs im Herzen Floridas war spannend bis zum Schluss. Eine Viertelstunde vor dem Ziel setzte heftiger Regen ein, so dass die Teams zum unplanmäßigen Reifenwechsel an die Box mussten. Das war noch einmal Dramatik pur. Doch die Mannschaft von Dempsey Proton Racing absolvierte auch diesen letzten Boxenstopp wie gewohnt perfekt. Dadurch blieb der 911 RSR mit der Startnummer 77 an der Spitze und holte einen souveränen Sieg. Nicht ganz so gut lief es für die 88, mit der Matteo Cairoli und seine italienischen Landsleute Gianluca und Giorgio Roda auf dem siebten Platz landeten. postimg 20181009Porsche 911 RSR (Proton Competition) siegt in der GTE-Am in Sebring - Foto: Porsche AG

Stimmen nach dem Rennen
Michael Ried, Teameigner und Technischer Direktor: „Das war ein perfektes Rennen für unsere 77 und ein toller Sieg. Die Fahrer und das Team haben eine super Leistung abgeliefert. Mit so einem Erfolg ins neue Jahr zu starten, noch dazu auf einer so traditionsreichen Strecke wie Sebring, ist für uns alle eine riesige Motivation für den Rest der Saison.“

Christian Ried (Porsche 911 RSR #77): „Wir wollten 2019 so beginnen, wie wir 2018 beendet haben – mit einem Sieg. Das ist uns gelungen. In Sebring gewinnt man nicht alle Tage, das macht diesen Erfolg umso wertvoller. Matt und Julien waren zum ersten Mal auf dieser schwierigen Strecke unterwegs und sind ein fantastisches Rennen gefahren. Danke auch an Porsche, Michelin und das Team. Sie haben uns wie immer super unterstützt.“

Matt Campbell (Porsche 911 RSR #77): „Die Bedingungen waren am Ende wirklich schwierig, aber wir haben den Sieg dennoch nach Hause gebracht. Ich bin wirklich erleichtert, denn im Regen kann schnell mal etwas schiefgehen. Bathurst und Sebring innerhalb von nur sechs Wochen zu gewinnen, ist wirklich traumhaft.“

Julien Andlauer (Porsche 911 RSR #77): „Das war ein perfektes Resultat an einem großartigen Tag für Porsche. Sebring ist eine tolle Strecke. Jetzt kann ich auch verstehen, warum viele meiner Rennfahrerkollegen so von ihr schwärmen.“

Matteo Cairoli (Porsche 911 RSR #88): „Ich hatte viel Spaß, unser Porsche 911 RSR lag richtig gut auf der Strecke. Allerdings haben wir unsere Möglichkeiten im Rennen nicht ganz ausgenutzt. Das ist sehr schade. Es wäre viel mehr drin gewesen. Ich hoffe, dass es im nächsten Rennen besser laufen wird.“

Gianluca Roda (Porsche 911 RSR #88): „An manchen Tagen läuft es eben nicht so, wie man sich das vorstellt. So einen Tag hatten wir in Sebring. Doch wir kommen zurück. Glückwunsch an unsere Teamkollegen von der 77. Sie sind ein super Rennen gefahren und haben verdient gewonnen.“

Giorgio Roda (Porsche 911 RSR #88): „Auch wenn es nicht unser Rennen war: Sebring ist fantastisch. Die Strecke, die Fans, die Atmosphäre – das war ein tolles Erlebnis. Ich freue mich mit dem Team über den Erfolg der 77.“

Rennergebnis
Klasse GTE-AM
1. Ried/Andlauer/Campbell (D/F/AUS), Porsche 911 RSR, 221 Runden
2. Flohr/Castellacci/Fisichella (CH/I/I), Ferrari 488 GTE, 221
3. Bergmeister/Lindsey/Perfetti (D/USA/N), Porsche 911 RSR, 221
4. Wainwright/Barker/Preining (GB/GB/A), Porsche 911 RSR, 221
5. Ishikawa/Beretta/Cheever (J/MC/I), Ferrari 488 GTE, 220
6. Yoluc/Adam/Eastwood (TR/GB/GB), Aston Martin Vantage, 220
7. Cairoli/Roda/Roda (I/I/I), Porsche 911 RSR, 219
8. Dalla Lana/Lamy/Lauda (CAN/P/A), Aston Martin Vantage, 219

Die Serie
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am. Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet. Dempsey Proton Racing tritt mit dem Porsche 911 RSR in der Klasse GTE-Am gegen starke Konkurrenten von Aston Martin, Ferrari und Porsche an.

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