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Patrick Schober - Nach den Rennen in Rijeka nun auf seiner HeimstreckeMit einer falschen Getriebeübersetzung kämpfte Patrick Schober in Rijeka - auf dem Slovakiaring stehen nun seine Heimrennen im Histo-Cup Austria an

Ab morgen ist Patrick Schober wieder im Histo-Cup Austria im Einsatz. Austragungsort der 2 Rennen ist diesmal der Slovakiaring, seine Heimstrecke. Kaum anzunehmen dass ihm und seinem Team dort noch einmal das Missgeschick einer falschen Getriebeübersetzung passiert wie zuletzt bei den FIA Zone CEZ-Läufen in Rijeka.

Schon beim ersten freien Training zeigte sich dort sehr schnell, dass man sich im Team von Patrick Schober mit der Getriebeübersetzung verspekuliert hatte. Das wurde schnell korrigiert und man stand mit einem optimierten Formel 4 Renner bereit für das zweite freie Training. Alleine Petrus hatte etwas dagegen und öffnete die Schleusen für einen anfänglich moderaten Sommerregen. Schobers Team konnte das Auto noch auf Regen umbauen und schon ging der junge Austro-Slowake als Erster der Formel 3 und Formel 4 Piloten auf die Strecke. Das Gewitter wurde immer schlimmer und als alle anderen Fahrer bereits an der Box waren musste schlussendlich auch Schober das Training beenden.

Bislang nicht wirklich positive Erlebnisse in Grobnik, aber es kam noch schlimmer. Die nächste Ausfahrt im Formel 4 war dann Samstag das erste Qualifying, wo Patrick Schober nach nur einer Runde mit viel Glück einen Unfall vermeiden konnte, als am Rennwagen rechts vorne eine Schraube an der Radaufhängung gebrochen war. Schober Rijeka Podium 2020Auch in Rijeka konnte Patrick Schober am Ende noch jubeln

Dieser Defekt stellte das Team von Procar Motorsport vor eine Herausforderung. Aus budgetären Gründen ist es leider nicht möglich ein gut sortiertes Ersatzteillager zu führen und natürlich gab es gerade diese notwendigen Teile nicht auf der teameigenen Ersatzteilliste.

Aber man schaffte das fast unmögliche, und mehr oder weniger improvisiert, wurde der Wagen für das Rennen am selben Nachmittag rennfertig gemacht. Mangels Funktionstest wurde dann aber das Rennen selbst als Testfahrt verwendet und Patrick Schober machte seine Sache sehr gut. Naja, außer dem Start, der ist misslungen, aber da ging es nicht nur ihm so.
Schober testete das Auto und durch einige Ausfälle konnte er sogar in diesem speziellen Rennen den Zweiten Platz herausfahren und wichtige Meisterschaftspunkte holen.

Aber der Sonntag sah dann schon anders aus. Das Vertrauen zum Auto, und der sehr gut funktionierenden Behelfslösung an der Vorderachse, wurde immer größer und im Qualifying fehlten nur rund 6 Zehntelsekunden zur Bestzeit in der Formel 4.

Im Rennen selbst hatte Patrick Schober dann offensichtlich auch das Glück des Tüchtigen. Schober erwischte einen super Start und konnte sich gleich einige Sekunden von seinem größten Gegner absetzten. Im Laufe des Rennens konnte dieser aber den Abstand immer mehr verringern, wobei Schober aber Nerven aus Stahl zeigte, als sich die Konkurrenz am Ende des Rennens immer größer im Rückspiegel zeigte. Eine fehlerfreie Fahrt führte schlussendlich Patrick Schober zum Formel 4 Sieg beim Großen Preis von Kroatien.

Trotzdem hat man aber in Schobers Lager die Erkenntnis gewonnen, dass im Vergleich zum Salzburgring, die Konkurrenz, in Form der beiden ungarischen Fahrer, dieses Mal den größeren Speed hatten. Das ist sowohl Patrick Schober, als auch seinem Team von Procar Motorsport bewusst.

Mit einem begrenzen Budget ist es natürlich schwer gegen ein Team anzutreten, das ganz offensichtlich aus dem vollen Schöpfen kann, aber beim nächsten Rennen, am Slovakia Ring, werden wir natürlich weiterkämpfen.“ so Patrick Schober.

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